Puschels Pannen · 49
Puschel und der Wäscheaufpasser

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Mit Erzählerin, Puschel und Flauschi
Im Badezimmer sammelte Puschel die benutzten Handtücher ein. Auf seinem Arm saß sein kleiner Teddy. Er hatte ihn aus dem Schlafzimmer mitgebracht, denn beim Wäschesammeln konnte ein bisschen Gesellschaft nicht schaden.
Vor dem runden Wäschekorb links blieb Puschel stehen. Er hob den Deckel und setzte Teddy oben auf die weichen Handtücher.
Puschel„Du passt auf die Wäsche auf. Ich hole nur noch das große Handtuch.“
Teddy saß sehr ordentlich da.
Puschel„Genau. Einfach sitzen bleiben. Das kannst du besonders gut.“

Puschel holte das Handtuch vom Haken. Als er es in den Korb legte, kippte Teddy langsam zur Seite und rutschte zwischen die weichen Sachen. Nur eine kleine Pfote blieb noch einen Augenblick zu sehen.
Puschel drückte das flauschige Handtuch vorsichtig hinein und klappte den Deckel zu.
Puschel„Fertig!“
Dann streckte er den Arm aus, um Teddy wieder an sich zu nehmen. Sein Arm war leer. Puschel betrachtete ihn. Dann den anderen.
Puschel„Moment. Hier saß doch eben noch jemand.“
Flauschi kam mit ihrem offenen Tragekorb ins Badezimmer.
Flauschi„Wen suchst du?“
Puschel„Teddy. Klein, weich und meistens ein bisschen müde.“
Er schaute hinter sich.
Puschel„Heute offenbar auch sehr schnell.“
Flauschi stellte ihren Tragekorb ab.
Flauschi„Wo hast du ihn zuletzt gesehen?“
Puschel legte eine Pfote ans Kinn.
Puschel„Bei mir.“
Flauschi„Und danach?“
Puschel überlegte noch angestrengter.
Puschel„Nicht mehr bei mir.“
Flauschi schmunzelte.
Flauschi„Dann gehen wir deine Schritte noch einmal durch.“

Doch Puschel eilte schon in die Küche und öffnete den Kühlschrank. Er beugte sich vor und schaute aufmerksam zwischen die Lebensmittel.
Puschel„Teddy?“
Flauschi war ihm gefolgt. Sie blieb in der Küchentür stehen, schaute verwundert zu ihm hinüber und schüttelte nur den Kopf. Puschel schaute noch einmal hinter den Käse.
Puschel„Hätte ja sein können. Vielleicht hatte er Hunger.“

Er schloss den Kühlschrank. Gemeinsam gingen sie zurück ins Badezimmer. Dort hob Puschel als Nächstes eine Ecke des Blätterteppichs an.
Flauschi„So flach ist dein Teddy aber nicht.“
Puschel„Stimmt. Er hat gestern erst ordentlich gekuschelt.“
Flauschi setzte sich neben ihn.
Flauschi„Was hast du gemacht, bevor du ihn vermisst hast?“
Puschel„Die Handtücher eingesammelt.“
Flauschi„Und Teddy?“
Puschel„Der war dabei. Er hatte sogar eine Aufgabe.“
Flauschi hob neugierig die Ohren.
Flauschi„Welche denn?“
Puschel sprang auf.

Puschel„Wäscheaufpasser!“
Beide schauten zum runden Wäschekorb links. Der Deckel lag nicht ganz gerade. Unter seinem Rand lugte ein kleines braunes Öhrchen hervor. Flauschi deutete darauf.
Flauschi„Ich glaube, dein Aufpasser ist noch im Dienst.“

Puschel hob den Deckel an. Zwischen den Handtüchern saß Teddy. Ein weicher Handtuchzipfel lag über seinem Bauch, als hätte er sich zugedeckt. Puschels Gesicht wurde ganz hell.
Puschel„Da bist du ja! Ich habe dich überall gesucht!“
Flauschi nahm das obere Handtuch ein Stück zur Seite. Puschel hob Teddy heraus und drückte ihn an sich.
Flauschi„Er ist unter das Handtuch gerutscht, als du es hineingelegt hast.“
Puschel sah Teddy prüfend an.
Puschel„Du solltest auf die Wäsche aufpassen. Nicht darunter.“
Er strich das kleine Ohr wieder glatt.
Puschel„War es wenigstens gemütlich?“
Teddy sagte nichts. Puschel nickte verständnisvoll.
Puschel„Ja. Das dachte ich mir.“

Flauschi holte ein frisches, trockenes Handtuch und legte es neben dem Korb auf den Boden. Puschel setzte Teddy darauf, mit dem Rücken an die Wand.
Flauschi„Hier kann er uns zuschauen. Und du kannst ihn sehen.“
Puschel rückte Teddy noch ein kleines Stück zurecht.
Puschel„Neuer Arbeitsplatz. Viel bessere Aussicht.“
Dann öffneten sie gemeinsam den Wäschekorb. Diesmal schaute Puschel unter jedes Handtuch. Flauschi lächelte.
Flauschi„Suchst du noch jemanden?“
Puschel nahm Teddy wieder auf den Arm.
Puschel„Man weiß ja nie. Vielleicht hat er einen Kollegen.“
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