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Wie fressen Wale ohne Zähne?

Bartenwale filtern Nahrung mit besonderen Platten. Zahnwale verfolgen andere Wege.

Kurz erklärt

Bartenwale haben statt Zähnen Reihen von Barten im Maul. Sie nehmen Wasser mit Nahrung auf und lassen Wasser wieder hinaus, während kleine Beutetiere hängen bleiben. Nicht alle Wale haben Barten: Es gibt auch Zahnwale.

Puschel und Flauschi im Museum. Bartenmodell: Wasser strömt durch die Fransen hinaus, kleine Beutetiere bleiben innen.
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Puschel und Flauschi im Museum. Bartenmodell: Wasser strömt durch die Fransen hinaus, kleine Beutetiere bleiben innen. Vergrößertes Filtermodell; nicht alle Walarten haben Barten. Mit KI gestaltete Illustration; keine Naturaufnahme.

In drei Bildern erklärt

  1. 1 Wasser und Krill hinein

    Wasser und Krill hineinEin Blauwal nimmt Wasser mit kleinen Beutetieren, etwa Krill, auf.

    Ein Blauwal nimmt Wasser mit kleinen Beutetieren, etwa Krill, auf.

  2. 2 Wasser durch Barten

    Wasser durch BartenWasser strömt durch die Bartenfransen hinaus. Krill bleibt zurück.

    Wasser strömt durch die Bartenfransen hinaus. Krill bleibt zurück.

  3. 3 Nahrung bleibt zurück

    Nahrung bleibt zurückDer Wal schluckt die zurückgehaltene Nahrung.Krill bleibt zurück

    Der Wal schluckt die zurückgehaltene Nahrung.

Mehr zum Bild

Barten hängen vom Oberkiefer. Ihre Fransen wirken wie ein Filter: Wasser gelangt hinaus, kleine Beutetiere bleiben zurück. Das ist ein vereinfachter Maulausschnitt, keine Kiemenatmung. Bartenwale sammeln Nahrung je nach Art unterschiedlich; Delfine gehören dagegen zu den Zahnwalen.

Eine erfundene Wuselszene

Puschel und Flauschi entdecken

Puschel sucht im Walmodell nach Zähnen und entdeckt hängende Platten. Flauschi zeigt den Weg des Wassers im Schaubild. Er verfolgt, was hinausgelangt und was zurückbleibt. Nun beschriftet er das Modell als Bartenwal und hält die Zahnwal-Karte daneben getrennt.

Schau genau hin

Vergleiche das Museumsmodell mit den drei Bildschritten. Wasser strömt durch die Bartenfransen hinaus. Krill bleibt zurück.

Ein Beispiel zum Verstehen

Betrachtet die fransigen Barten-Nachbildungen in der Museumsvitrine. Zeichnet auf erlaubtem Papier ein eigenes Sieb-Symbol: kleine Punkte bleiben auf einer Seite, Wasserpfeile führen hindurch. Das erklärt nur die Grundidee des Zurückhaltens. Die Zeichnung ist kein Walmaul und kein maßstabgetreues Modell. Ausstellungsstücke bleiben hinter Glas.

Erkläre es selbst

Was halten Barten im Maul zurück?

Wähle a), b) oder c) und begründe deine Wahl.

  • a)Luft, während die Nahrung durch das Atemloch aufgenommen wird.
  • b)Nahrung, während Wasser hinausfließt.
  • c)Wasser, während Nahrung zwischen den Barten hinausfließt.
Erklärung zeigen

Richtig ist b): Nahrung, während Wasser hinausfließt.

Bartenwale haben statt Zähnen Reihen von Barten im Maul. Sie nehmen Wasser mit Nahrung auf und lassen Wasser wieder hinaus, während kleine Beutetiere hängen bleiben. Nicht alle Wale haben Barten: Es gibt auch Zahnwale.

Wörterhilfe
Barten
Fransenartige Platten im Maul von Bartenwalen, die Nahrung zurückhalten.
Genauer entdecken

Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.

1. Wale brauchen Luft

Wale sind Säugetiere und atmen mit Lungen. Ihr Blasloch liegt oben am Kopf. Bartenwale haben dort zwei Atemöffnungen. Zum Atmen kommen sie an die Oberfläche. Luftatmung und das Filtern von Nahrung im Maul sind verschiedene Vorgänge; ein Wal gewinnt seine Atemluft nicht mit Kiemen aus dem Wasser.

Dazu geprüft: [1]

2. Barten wirken wie ein Sieb

Barten hängen vom Oberkiefer in das Maul. Sie bestehen aus Keratin, dem Grundstoff auch unserer Haare und Nägel. Ihre Fransen helfen, Nahrung zurückzuhalten, während Wasser hinausgedrückt wird. Der Blauwal frisst vor allem Krill, kleine Krebstiere. Verschiedene Bartenwalarten sammeln ihre Nahrung auf unterschiedliche Weise. Beim Blauwal entfalten sich beim Öffnen des Mauls Falten im Kehlbereich. So entsteht vorübergehend ein großer Aufnahmeraum für Wasser und Krill. Danach wird das Wasser durch die Barten hinausgedrückt, während die Nahrung zurückbleibt. Der Wal schluckt also nicht das ganze eingesammelte Meerwasser mit seinem Essen.

Dazu geprüft: [2]

3. Nicht alle Wale haben Barten

Zu den Bartenwalen gehören beispielsweise Blauwal und Buckelwal. Zahnwale haben dagegen Zähne: Dazu zählen Pottwale und auch Delfine. Je nach Art fressen Zahnwale etwa Fische, Tintenfische oder andere Meerestiere. Das Wort „Wal“ beschreibt also nicht nur riesige Tiere, und es bedeutet nicht, dass alle dasselbe fressen.

Dazu geprüft: [2], [3]

4. Ein großer Körper verhindert keine Gefahren

Blauwale können von Schiffen verletzt werden oder sich in Fischereigerät verfangen. Ihr Schutz braucht Zusammenarbeit: Fachleute erforschen wichtige Aufenthaltsgebiete und entwickeln Möglichkeiten, riskante Begegnungen zu verringern. Größe allein schützt ein Tier nicht vor menschlichen Einflüssen. Wir lernen am Ausstellungsstück, ohne wirkliche Tiere zu stören.

Dazu geprüft: [4]

Eine freiwillige Frage zur Vertiefung

Du darfst in der längeren Erklärung darüber nachlesen. Das ist eine Zusatzaufgabe für Interessierte.

Eine Zusatzfrage

Haben auch Delfine Barten?

Antwort entdecken

Nein. Delfine gehören zu den Zahnwalen. Bartenwale wie der Blauwal haben stattdessen Barten zum Filtern ihrer Nahrung. Verschiedene Walarten fressen auf unterschiedliche Weise.

Bilder und Quellen für Erwachsene

Quellen zum Nachlesen

Sachinformationen am 12. Oktober 2026 mit den folgenden Fachquellen abgeglichen. Die Wusel-Szene ist erfunden; Vergleiche und vereinfachte Modelle werden ausdrücklich erklärt. Quellen auf Englisch.

  1. NOAA Ocean Today: Wal-Anatomie am Beispiel des Grauwals
  2. Natural History Museum: Barten und Filternahrung
  3. NOAA Fisheries: Bartenwale und Zahnwale
  4. NOAA Fisheries: Blauwal und Gefährdungen

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