Stop-Motion: Ein Bild nach dem anderen
Ein Papierkreis bewegt sich in kleinen Schritten. Viele einzelne Aufnahmen können beim Abspielen eine Bewegung zeigen.
Kurz erklärt
Bei Stop-Motion wird ein Gegenstand zwischen einzelnen Fotos ein kleines Stück bewegt. Schnell nacheinander gezeigt wirken die Fotos wie eine Bewegung. Gleichmäßige kleine Schritte und eine ruhige Kamera helfen.

Puschel und Flauschi arbeiten an einer Stop-Motion-Mitmachstation im Museum mit einem blauen Papierkreis und einer befestigten Kamera. Eigene Lernszene einer erlaubten Museumsstation. Die Bildschirmvorschau ist vereinfacht; kein fertiger Film. Mit KI gestaltete Illustration; keine Naturaufnahme.
Das zeigt das Erklärbild
Das Schaubild vereinfacht den Vorgang. Vergleiche zuerst die Formen und Pfeile. Du kannst die Bildwörter darunter größer nachlesen.
Bildbeschriftungen gut lesbar nachschauen
Hier stehen die Wörter und Sätze aus dem Schaubild darüber. Die ausführliche Erklärung folgt darunter.
- Jede Aufnahme wird genau einmal gezeigt
- Bild 1
- Bild 2
- Bild 3
- Bild 4
- Bild 5
- Bild 6
- Sechs Bilder bei drei Bildern pro Sekunde: zwei Sekunden
- Sechs Bilder bei sechs Bildern pro Sekunde: eine Sekunde
- Gleiche Bilderfolge, anderes Abspieltempo.
- Zwischen den Fotos verschieben; Hände vor jedem Foto weg.
- Kamera und Licht möglichst unverändert lassen.
- Eigene sechs Positionen eines Papierkreises; kein fertiger Film.
Eine erfundene Wuselszene
Puschel und Flauschi entdecken
Puschels Modell springt im Film plötzlich weit zur Seite. Flauschi vergleicht die beiden betroffenen Fotos. Dazwischen fehlen kleine Bewegungsschritte. Sie ergänzen Zwischenbilder und halten die Kamera ruhig; beim neuen Abspielen wird der Weg verständlicher.
Schau genau hin
In einer Mediengalerie des Museums steht ein sicher befestigtes Aufnahmegerät über einer erlaubten Tischfläche. Flauschi verschiebt einen blauen Papierkreis. Puschel beobachtet die Aufnahmevorschau. Beide bleiben auf der Besucherseite der Mitmachstation.
Ein Beispiel zum Verstehen
Unser eigenes Rechenbeispiel: sechs Aufnahmen, jede genau einmal als ein Filmbild gezeigt. Bei drei Bildern pro Sekunde dauert die Folge zwei Sekunden. Bei sechs Bildern pro Sekunde dauert dieselbe Folge eine Sekunde. Verschiebt einen eigenen Papierkreis für jede Aufnahme ein kleines Stück. Das Erklärbild zeigt sechs ausgewählte Positionen, keinen fertigen Film und keine naturwissenschaftliche Messung.
Erkläre es selbst
Wie entsteht bei Stop-Motion der Eindruck von Bewegung?
Wähle a), b) oder c) und begründe deine Wahl.
- a)Die Kamera statt der Figur vor jedem Foto versetzen, obwohl die Figur laufen soll.
- b)Viele leicht veränderte Einzelbilder werden nacheinander gezeigt.
- c)Die Figur während einer einzigen langen Aufnahme fortlaufend bewegen.
Erklärung zeigen
Richtig ist b): Viele leicht veränderte Einzelbilder werden nacheinander gezeigt.
Bei Stop-Motion wird ein Gegenstand zwischen einzelnen Fotos ein kleines Stück bewegt. Schnell nacheinander gezeigt wirken die Fotos wie eine Bewegung. Gleichmäßige kleine Schritte und eine ruhige Kamera helfen.
Genauer entdecken
Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.
1. Bewegung aus Einzelbildern
Bei Stop-Motion verändern wir ein Objekt zwischen einzelnen Aufnahmen ein wenig. Ein Frame ist ein einzelnes Filmbild. Werden die Bilder in ihrer Reihenfolge abgespielt, kann eine Bewegung erscheinen. Das Objekt bewegt sich beim Fotografieren nicht von allein; wir verändern seine Lage zwischen den Aufnahmen.
Dazu geprüft: [1]
2. Die Kamera ruhig halten
Für einen einfachen Einstieg bleibt die Kamera an derselben Stelle. Sonst springt beim Abspielen womöglich die ganze Szene statt nur des Objekts. Erwachsene befestigen das Gerät sicher. Wir planen zuerst eine kurze eigene Bilderfolge und prüfen den sichtbaren Bildausschnitt.
Dazu geprüft: [2]
3. Kleine Schritte sauber aufnehmen
Objekt etwas verschieben, Hände aus dem Bild nehmen, dann eine Aufnahme machen. Diesen Ablauf wiederholen. Möglichst gleichmäßiges Licht hilft; versehentliche Änderungen an Kamera, Kulisse oder Beleuchtung können im fertigen Film auffallen. Eine kurze Probe zeigt, ob etwas unerwartet hüpft oder flackert.
Dazu geprüft: [3]
4. Das Abspieltempo zählt
Die Bildrate gibt an, wie viele Filmbilder pro Sekunde gezeigt werden. Bei derselben Bilderfolge verändert das Abspieltempo die Dauer und den Eindruck der Bewegung. Es gibt nicht für jeden Film nur eine richtige Bildrate. Wir vergleichen verschiedene Einstellungen an einer eigenen kurzen Probe.
Dazu geprüft: [1]
Eine freiwillige Frage zur Vertiefung
Du darfst in der längeren Erklärung darüber nachlesen. Das ist eine Zusatzaufgabe für Interessierte.
Eine Zusatzfrage
Warum nehmen wir die Hände vor jeder Aufnahme aus dem Bild?
Antwort entdecken
Weil sonst auch die Hände auf den Einzelbildern erscheinen und beim Abspielen plötzlich auftauchen können. Bei unserem Papierkreis-Film soll sich nur der Kreis verändern. Die Hände bewegen ihn zwischen den Aufnahmen.
Bilder und Quellen für Erwachsene
Quellen zum Nachlesen
Sachinformationen am 12. Oktober 2026 mit den folgenden Fachquellen abgeglichen. Die Wusel-Szene ist erfunden; Vergleiche und vereinfachte Modelle werden ausdrücklich erklärt. Quellen auf Englisch.