Wie findest du einen Weg durch ein Labyrinth?
Merke dir Abzweigungen, prüfe einen Weg und gehe bei einer Sackgasse gezielt zurück.
Kurz erklärt
In einem Labyrinth helfen ein Plan und sichtbare Markierungen der schon geprüften Wege. An einer Sackgasse gehst du zur letzten Abzweigung zurück. So suchst du systematisch, statt dieselben Wege immer neu zu versuchen.

Gleich große Wusels vergleichen ein Holzlabyrinth und einen gezeichneten Wegplan. Erfundenes Museumsrätsel. Die dekorativen Holzwege sind kein geprüfter Aufgabenplan; das native Lernbild zeigt ein klar lösbares Wegenetz. Mit KI gestaltete Illustration; keine Naturaufnahme.
Das zeigt das Erklärbild
Das Schaubild vereinfacht den Vorgang. Vergleiche zuerst die Formen und Pfeile. Du kannst die Bildwörter darunter größer nachlesen.
Bildbeschriftungen gut lesbar nachschauen
Hier stehen die Wörter und Sätze aus dem Schaubild darüber. Die ausführliche Erklärung folgt darunter.
- Sackgasse merken und anderen Ast prüfen
- Start
- Abzweig
- Sackgasse
- Ziel
- Oben prüfen → zurück → unten prüfen → Ziel erreichen
- Kleines Wegenetz: der obere Ast endet, der untere führt eindeutig zum Ziel.
Eine erfundene Wuselszene
Puschel und Flauschi entdecken
Puschel läuft auf dem Papier zum dritten Mal in dieselbe Sackgasse. Flauschi markiert den schon geprüften Weg. Am nächsten Abzweig wählen sie bewusst einen anderen. Ihre Markierungen machen den Weg länger sichtbar, als Puschel ihn im Kopf behalten konnte.
Schau genau hin
Suche den weißen Spielstein im Holzlabyrinth und die unterschiedlichen Wege auf dem Papier. Das große Museumsbild ist dekorativ; den eindeutig prüfbaren Beispielweg findest du im beschrifteten Erklärbild.
Ein Beispiel zum Verstehen
Im Erklärbild beginnt der Weg bei Start. An der ersten Abzweigung führt der obere Ast in eine Sackgasse. Geh zurück und probiere den unteren Ast zum Ziel. Zeichne auf Papier ein ähnliches kleines Wegenetz und markiere geprüfte Äste. Prüfe zuerst selbst, dass dein Ziel erreichbar ist. Das Netz erklärt die Suchidee und ist keine Anleitung, sich in einem echten unbekannten Gelände zu orientieren.
Erkläre es selbst
Was hilft nach einer Sackgasse im Papierlabyrinth?
Wähle a), b) oder c) und begründe deine Wahl.
- a)Den Weg markieren und zur letzten Abzweigung zurückgehen.
- b)Von vorn beginnen und sich die bereits geprüften Wege nicht notieren.
- c)An der Sackgasse bleiben und nur auf dem Papier nach vorn schauen.
Erklärung zeigen
Richtig ist a): Den Weg markieren und zur letzten Abzweigung zurückgehen.
In einem Labyrinth helfen ein Plan und sichtbare Markierungen der schon geprüften Wege. An einer Sackgasse gehst du zur letzten Abzweigung zurück. So suchst du systematisch, statt dieselben Wege immer neu zu versuchen.
Genauer entdecken
Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.
1. Wege und Entscheidungen
Unser Labyrinth ist ein Wegenetz mit einem Start und einem Ziel. An Abzweigungen kannst du verschiedene Richtungen wählen. Eine Sackgasse endet ohne Weiterweg. Hier verwenden wir Labyrinth als Namen für ein Rätsel mit Verzweigungen; nicht jede historische Anlage mit diesem Namen ist gleich aufgebaut.
Dazu geprüft: [1]
2. Eine Richtung sorgfältig prüfen
Wähle an einer Abzweigung einen noch nicht geprüften Weg. Markiere deine Entscheidung auf dem Papier. Folge dem Weg, ohne durch Wände zu gehen. Triffst du auf eine Sackgasse, hast du etwas gelernt: Über diesen Ast erreichst du das Ziel nicht. Einfach schneller zu laufen würde die Sackgasse nicht ändern.
Dazu geprüft: [1]
3. Zurück zur letzten offenen Möglichkeit
Gehe auf demselben Weg bis zur letzten Abzweigung zurück, an der noch eine andere Möglichkeit offen ist. Prüfe diese als Nächstes. Dieses Zurückgehen heißt bei Suchverfahren Backtracking. Das englische Wort bedeutet hier: eine Entscheidung zurücknehmen und eine andere Möglichkeit untersuchen. Markierungen verhindern, dass du denselben erfolglosen Ast immer wieder prüfst.
Dazu geprüft: [1]
4. Ein Weg ist nicht unbedingt der kürzeste
In einem endlichen, passend markierten Wegenetz lassen sich erreichbare Wege systematisch prüfen. Wenn es eine Verbindung zum Ziel gibt, kann man sie so finden. Gibt es keine, hilft auch sorgfältiges Suchen nicht beim Durchqueren einer Wand. Der zuerst gefundene Weg muss außerdem nicht der kürzeste sein, wenn mehrere Wege existieren.
Dazu geprüft: [1]
Eine freiwillige Frage zur Vertiefung
Du darfst in der längeren Erklärung darüber nachlesen. Das ist eine Zusatzaufgabe für Interessierte.
Eine Zusatzfrage
Was tust du, wenn dein geprüfter Weg in einer Sackgasse endet?
Antwort entdecken
Markiere den erfolglosen Ast, gehe zur letzten Abzweigung mit einer offenen Möglichkeit zurück und prüfe diese. Eine Sackgasse liefert nützliche Information.
Bilder und Quellen für Erwachsene
Quellen zum Nachlesen
Sachinformationen am 12. Oktober 2026 mit den folgenden Fachquellen abgeglichen. Die Wusel-Szene ist erfunden; Vergleiche und vereinfachte Modelle werden ausdrücklich erklärt. Quellen auf Englisch.