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Kräutergarten und Küche · Mentha spicata

Gemeinsam entdecken · Kurzer Einstieg und mehr zum Nachlesen

Minze entdecken

Frischer Duft aus dem eigenen Topf: Flauschi schnuppert, Puschel denkt an sein Wasserglas.

Flauschi riecht an Minze im eigenen Topf; Puschel hält ein Wasserglas.
Eine kleine Entdeckung im Wusel-Kräutergarten.

Kurz erklärt

Grüne Minze hat gezähnte Blätter in gegenüberliegenden Paaren. Sie bildet seitwärts wachsende Triebe, aus denen neue Pflanzen wachsen können. Solche Triebe heißen Ausläufer. Ein eigener Topf kann ihre Ausbreitung begrenzen. Minzgeruch allein macht unbekannte Blätter nicht sicher essbar.

Flauschi riecht an Minze im eigenen Topf; Puschel hält ein Wasserglas.
Flauschi riecht an Minze im eigenen Topf; Puschel hält ein Wasserglas.

Eine erfundene Wuselszene

Puschel und Flauschi entdecken

Flauschi riecht vorsichtig an einem Blatt. Puschel schaut auf sein Wasserglas. Puschel„Der Duft macht schon gute Laune!“ Flauschi„Und zum Probieren fragen wir erst die Erwachsenen“, sagt Flauschi.

Puschel schaut auf den Topfrand. Puschel„Du bekommst deinen eigenen Platz“, sagt er zur Minze. Flauschi erklärt, dass ihre Ausläufer sich kräftig ausbreiten können. Fürs Wasser kommen später nur bekannte, gewaschene Blätter mit Hilfe von Erwachsenen infrage; der Duft allein ist keine Bestimmungshilfe.

So sieht es aus

Gegenständige, längliche Blätter mit gezähntem Rand; hier zeigen wir Grüne Minze.

Duft und Küche

Frisch und minzig; wenige gewaschene Blätter passen in Wasser oder zu Obst.

So wächst es

Wächst kräftig; ein eigener Topf hält die Ausläufer im Zaum.

Kleines Wuselquiz

Warum würde Minze neben anderen Kräutern viel Platz einnehmen?

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Sie kann sich durch Ausläufer kräftig ausbreiten. Ein eigener Topf begrenzt ihre Ausbreitung.

Wörterhilfe
gezähnt
Der Rand hat kleine Vorsprünge wie winzige Zähne. Das Blatt hat keine echten Zähne.
Ausläufer
Ein seitwärts wachsender Trieb. An passenden Stellen können daraus neue Pflanzen entstehen.
Genauer entdecken

Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.

Wie kommt die Minze neben ihren Topf?

Viele Minzen bilden Ausläufer, also seitwärts wachsende Triebe. Daraus können an anderen Stellen neue Sprosse entstehen. Diese Vermehrung braucht nicht erst eine neue Pflanze aus einem Samen. Darum kann eine kleine Minzpflanze im Beet mit der Zeit viel Platz beanspruchen.

Vergleichen und verstehen

Ein eigener Topf kann helfen, die Ausbreitung zu begrenzen; Erwachsene achten trotzdem auf entweichende Triebe. Nicht jede Pflanze mit gezähnten Blättern ist Minze. Vergleiche nur sicher beschriftete Küchenpflanzen. Minzduft ist eine Eigenschaft der Pflanze, kein Beweis, dass ein unbekanntes Blatt gefahrlos essbar ist.

Quellen zu dieser Erklärung
Bilder und Quellen für Erwachsene