Insekt · Tettigonia viridissima
Grünes Heupferd entdecken
Ein grünes Tier zwischen grünen Halmen: Erst hören die beiden zu, dann schauen sie hin.

Kurz erklärt
Das Grüne Heupferd ist eine Heuschrecke mit sechs Beinen und sehr langen Fühlern. Kräftige Hinterbeine helfen beim Springen. Männchen erzeugen ihren Gesang, indem sie die Vorderflügel aneinanderreiben.
Laute entdecken
Hör dir das Zirpen eines Grünen Heupferds an.
Zirpen des Grünen Heupferds
Aufnahme: Harald Süpfle · Original: Tettigonia viridissima - Grünes Heupferd (HS).ogg · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia-MP3-Konvertierung; keine Kürzung oder inhaltliche Änderung durch uns.
Leise anhören. Draußen keine Tierlaute abspielen, um Tiere anzulocken.

Eine erfundene Wuselszene
Puschel und Flauschi entdecken
Puschel hält eine Pfote ans Ohr. Zwischen den Halmen ist ein leises Zirpen zu hören. Puschel„Ein Heupferd? Dann müsste es doch wiehern!“
Flauschi lächelt. Flauschi„Es gehört zu den Heuschrecken. Sein Name macht daraus kein Pferd.“ Sie bleiben am Wiesenrand, damit das Tier seine Ruhe hat.
Puschel lauscht noch einmal. Puschel„Dann übe ich heute das Zuhören.“ Flauschi nickt. Das ist viel leichter, wenn man selbst gerade still ist.
So sieht es aus
Das Grüne Heupferd gehört zu den Heuschrecken und damit zu den Insekten. Es hat lange Fühler und sechs Beine, darunter kräftige Hinterbeine zum Springen.
So lebt es
Männchen erzeugen ihren Gesang durch das Aneinanderreiben der Vorderflügel. Der Ton kommt nicht aus einem Mund wie bei uns.
Gut zu wissen
Es lebt zwischen Gräsern und Sträuchern und frisst unter anderem andere Insekten. Obwohl es Heupferd heißt, ist es kein Pferd.
Kleines Wuselquiz
Wie erzeugt das Männchen seinen Gesang?
Antwort zeigen
Es reibt seine Vorderflügel aneinander.
Wörterhilfe
- Leiste
- Bei Pilzen: eine dickliche Falte auf der Hutunterseite.
Genauer entdecken
Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.
Schritt für Schritt verstehen
So funktioniert es – einfach erklärt
Beine leisten verschiedene Arbeit
Das Heupferd besitzt sechs Beine. Die kräftigen Hinterbeine ermöglichen Sprünge. Lange Fühler sind Sinnesorgane und keine zusätzlichen Beine.
Flügel erzeugen den Gesang
Männchen reiben Teile der Vorderflügel aneinander. Das erzeugt Schwingungen und damit Schall. Der Ton wird nicht wie bei uns durch eine sprechende Stimme gebildet.
Genau hinsehen statt anfassen
Weibchen tragen einen langen Legebohrer für Eier. Dieser ist kein Giftstachel. Das Wissen erklärt die Form, erlaubt aber nicht, Tiere einzufangen.
Belege zur Erklärung: [1]
Ergänzende Fachquelle: Bundesamt für Naturschutz: Kinatschu Sommer, Seite 17