Gemeinsam entdecken · Kurzer Einstieg und mehr zum Nachlesen

Comics zeichnen: Was passiert zwischen den Bildern?

Drei Bilder können eine kleine Geschichte erzählen. Klare Reihenfolge und passende Hinweise helfen beim Lesen.

Kurz erklärt

Ein Comic erzählt durch aufeinanderfolgende Bilder. Figuren, Sprechblasen und Bildausschnitte geben Hinweise. Zwischen den Bildern ergänzen Lesende Bewegungen und Ereignisse im Kopf. Eine klare Reihenfolge hilft dabei.

Flauschi betrachtet drei Bildkarten an einer Mitmachwand im Museum; Puschel kniet rechts und betrachtet die Folge.
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Flauschi betrachtet drei Bildkarten an einer Mitmachwand im Museum; Puschel kniet rechts und betrachtet die Folge. Eigener Dreierstreifen mit Kiste und Ball. Die Szene zeigt eine erlaubte Museums-Mitmachwand. Mit KI gestaltete Illustration; keine Naturaufnahme.

Das zeigt das Erklärbild

Das Schaubild vereinfacht den Vorgang. Vergleiche zuerst die Formen und Pfeile. Du kannst die Bildwörter darunter größer nachlesen.

Erklärbild: Comics zeichnen: Was passiert zwischen den Bildern?Unser Dreierstreifen: von links nach rechtsKiste geschlossenDeckel geöffnetBall herausgenommenZwischen den Bildern ergänzen Lesende einen Ablauf.Das Herausnehmen ist hier nicht einzeln gezeichnet.Prüft: Ist eure eigene Geschichte verständlich?Eigene Bilderfolge; ausgewählte Momente, keine kopierte Comicseite.
Bildbeschriftungen gut lesbar nachschauen

Hier stehen die Wörter und Sätze aus dem Schaubild darüber. Die ausführliche Erklärung folgt darunter.

  • Unser Dreierstreifen: von links nach rechts
  • Kiste geschlossen
  • Deckel geöffnet
  • Ball herausgenommen
  • Zwischen den Bildern ergänzen Lesende einen Ablauf.
  • Das Herausnehmen ist hier nicht einzeln gezeichnet.
  • Prüft: Ist eure eigene Geschichte verständlich?
  • Eigene Bilderfolge; ausgewählte Momente, keine kopierte Comicseite.

Eine erfundene Wuselszene

Puschel und Flauschi entdecken

Zwischen zwei Bildern hat Puschel den Ball plötzlich verschwinden lassen. Flauschi kann die Handlung nicht erkennen. Er ergänzt einen klaren Hinweis auf den Wurf und ordnet die Bilder neu. Jetzt kann sie erzählen, was zwischen ihnen passiert.

Schau genau hin

An einer Mitmachwand im Museum ordnen die Wusels drei eigene Bildkarten. Flauschi zeigt auf die letzte Karte mit der offenen Kiste und dem Ball; Puschel kniet rechts und betrachtet die Folge. Alle Bilder bleiben auf dem erlaubten Ausstellungsbereich.

Ein Beispiel zum Verstehen

Unser eigener Dreierstreifen: Bild eins zeigt eine geschlossene Kiste. In Bild zwei öffnet sich der Deckel. Bild drei zeigt einen Ball neben der offenen Kiste. Die Leserinnen und Leser ergänzen, dass der Ball herausgenommen wurde; diese Bewegung ist nicht einzeln gezeichnet. Erfindet dazu eine Figur und eine kurze Sprechblase. Probiert auch eine andere Reihenfolge und vergleicht, was verständlich bleibt.

Erkläre es selbst

Was ergänzen Lesende zwischen Comicbildern oft im Kopf?

Wähle a), b) oder c) und begründe deine Wahl.

  • a)Dass alle Bilder genau denselben Augenblick zeigen müssen.
  • b)Bewegungen oder Ereignisse.
  • c)Die tatsächlichen Geräusche, die im gedruckten Papier gespeichert sind.
Erklärung zeigen

Richtig ist b): Bewegungen oder Ereignisse.

Ein Comic erzählt durch aufeinanderfolgende Bilder. Figuren, Sprechblasen und Bildausschnitte geben Hinweise. Zwischen den Bildern ergänzen Lesende Bewegungen und Ereignisse im Kopf. Eine klare Reihenfolge hilft dabei.

Genauer entdecken

Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.

1. Eine kleine Geschichte planen

Überlegt zuerst, wer etwas möchte und was dann passiert. Eigenschaften einer erfundenen Figur können helfen, ihr Verhalten zu planen. Eine kurze Geschichte lässt sich mit Anfang, einem Ereignis und einem Ende entwerfen. Unser Beispiel mit einer Kiste ist selbst erfunden; es ist keine vorgegebene Comicregel.

Dazu geprüft: [1]

2. Bilderfelder und Lücken unterscheiden

Ein Panel ist ein einzelnes Bilderfeld. Zwischen zwei Panels liegt ein Zwischenraum, oft „Gutter“ genannt. Die Leserinnen und Leser ergänzen, wie es von einem gezeigten Moment zum nächsten kommt. Nicht jede kleine Bewegung braucht ein eigenes Bild. Für unseren Dreierstreifen legen wir die Leserichtung von links nach rechts fest.

Dazu geprüft: [2]

3. Worte passend einsetzen

Eine Sprechblase kann zeigen, was eine Figur sagt; ihre Spitze weist auf die sprechende Figur. Ein Textkasten kann etwa einen Erzählertext enthalten. Bilder, Gesten und Zeichen tragen ebenfalls Informationen. Manche Bilder kommen ohne Worte aus. Lasst in eurem eigenen Entwurf genug Platz für lesbare Worte.

Dazu geprüft: [2]

4. Vorher und nachher prüfen

Ein einzelnes Bild zeigt oft nur einen Ausschnitt einer größeren Geschichte. Fragt, was vorher und nachher passiert sein könnte. Im Krannert Art Museum regt eine Zeichenaufgabe dazu an, weitere Bilder zu einer Szene zu erfinden. Zeigt euren eigenen Entwurf einer Person und hört zu, wie sie die Folge versteht.

Dazu geprüft: [3]

Eine freiwillige Frage zur Vertiefung

Du darfst in der längeren Erklärung darüber nachlesen. Das ist eine Zusatzaufgabe für Interessierte.

Eine Zusatzfrage

Müssen Comics jede Bewegung in einem eigenen Bild zeigen?

Antwort entdecken

Nein. Bilder können ausgewählte Momente zeigen. Lesende ergänzen aus den Hinweisen, was dazwischen passiert. Die Folge muss dafür genügend verständliche Hinweise enthalten; eine Lücke erklärt sich nicht automatisch.

Bilder und Quellen für Erwachsene

Quellen zum Nachlesen

Sachinformationen am 12. Oktober 2026 mit den folgenden Fachquellen abgeglichen. Die Wusel-Szene ist erfunden; Vergleiche und vereinfachte Modelle werden ausdrücklich erklärt. Quellen auf Englisch.

  1. BBC Teach und Beano: Eigene Comicfiguren und Geschichten gestalten
  2. Alloprof: Bilderfelder, Zwischenräume und Sprechblasen
  3. Krannert Art Museum: Eine Geschichte vor und nach einem Bild erfinden

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