Puschels Pannen · 51
Puschel und der heimliche Mitfahrer

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Mit Erzählerin, Puschel und Flauschi
Puschel saß gemütlich auf dem Sofa. Neben ihm lehnte sein kleiner Teddy zwischen dem grünen Kissen und seinem flauschigen Schweif.
Puschel„Ich hole uns etwas zu trinken. Du passt so lange aufs Sofa auf.“
Puschel rutschte nach vorn und stand auf. Dabei schob sich Teddy unbemerkt zwischen seinen Rücken und den hochgebogenen Schweif. Eine kleine Stoffpfote verfing sich im langen Rückenfell. Teddy saß nun hinter Puschels Schulter wie ein winziger Mitfahrer.

Nach zwei Schritten schaute Puschel zurück zum Sofa. Der Platz neben dem grünen Kissen war leer.
Puschel„Teddy?“
Er ging zum Sofa zurück und hob das grüne Kissen an. Darunter lag niemand. Hinter ihm lugte ein kleines braunes Teddyöhrchen aus dem blauen Fell. Flauschi kam neugierig näher.

Puschel„Eben saß er noch hier. So schnell läuft der doch sonst auch nicht.“
Als sie Teddy hinter Puschels Schulter entdeckte, musste sie leise kichern. Puschel stellte das Kissen zurück und schaute neben den Sessel. Teddy schaute mit.
Puschel„Hier ist er auch nicht.“
Flauschi ging lächelnd zu ihm.
Flauschi„Du hast ihn schon mitgenommen.“
Puschel„Das hätte ich aber gemerkt.“
Flauschi„Er ist hinter dir. Dreh dich mal um.“

Puschel drehte sich um. Sein Schweif drehte sich mit. Und Teddy natürlich auch. Puschel betrachtete aufmerksam die Stelle, an der er gerade noch gestanden hatte.
Puschel„Da war ich doch eben. Teddy war da nicht.“
Flauschi„Versuch’s mal andersherum.“
Puschel drehte sich zurück und schaute über die andere Schulter. Wieder nichts. Er blieb mit leicht geöffneten Pfoten stehen.
Puschel„Der ist immer genau auf der falschen Seite.“
Flauschi lachte kurz auf. Dann nahm sie liebevoll seine Pfote.
Flauschi„Komm. Ich zeige dir deinen kleinen Mitfahrer.“
Gemeinsam gingen sie ins Ankleidezimmer. Flauschi schob den Hocker ein Stück nach links. Puschel stellte sich vor den kleinen ovalen Spiegel über dem Schminktisch.
Puschel„Ich sehe mich.“
Flauschi„Dreh dich ein kleines Stück zur Seite.“
Puschel drehte sich vorsichtig. Im Spiegel erschien neben seinem Kopf ein braunes Öhrchen. Dann zwei kleine Knopfaugen. Puschels Gesicht wurde ganz hell.

Puschel„Teddy! Du hast mich gesucht!“
Flauschi schmunzelte.
Flauschi„Und du hast ihn die ganze Zeit mit auf Suche genommen.“
Puschel schaute noch einmal in den Spiegel. Teddy saß ganz still zwischen seinem Rücken und dem Schweif.
Puschel„Du hättest ruhig etwas sagen können.“
Dann grinste er.
Puschel„Ach so. Du bist ja Teddy.“
Flauschi löste die kleine Stoffpfote vorsichtig aus seinem Fell und hob Teddy heraus. Puschel nahm ihn sofort in beide Pfoten und drückte ihn glücklich an seine Brust. Gemeinsam traten sie einen Schritt vom Schminktisch zurück.

Flauschi„Wiedergefunden.“
Puschel„Und dabei war er gar nicht weg.“
Puschel strich Teddy über den kleinen braunen Kopf.
Puschel„Das nächste Mal trage ich dich vorne. Dann kannst du mir wenigstens den Weg zeigen.“
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