Wuselsport

Die verschwundene Kuschelnuss

Puschels Lieblingsnuss ist verschwunden. Eine kleine Suche wird zum großen Fantasieausflug – mitten in der Wuselwerkstatt.

Etwa 5–8 Minuten mit Mitmachpausen · ohne Geräte · auch im Sitzen

Bevor es losgeht

Lass dir die Geschichte vorlesen oder lies sie in Ruhe. Stell das Gerät für die Bewegungen zur Seite. Ein Erwachsener hilft dir, einen freien, rutschfesten Platz oder einen stabilen Sitz vorzubereiten. Du brauchst keine echte Nuss. Du darfst jede Bewegung kleiner machen, zuschauen oder eine Pause einlegen.

Für Eltern: Ziel und Vorbereitung →

1. Ein leerer Korb

Puschel schaut in einen leeren Korb. Flauschi steht neben ihm in der hellen Wuselwerkstatt. Auf dem zur Seite gestellten Tisch schaut eine Nuss unter einem gelben Tuch hervor.
Der Korb ist leer. Aber vielleicht ist die Nuss gar nicht weit weg …

Sonnenlicht fiel durch die runden Fenster der Wuselwerkstatt. Puschel und Flauschi hatten aufgeräumt und den Tisch sicher zur Seite gestellt. In der Mitte war jetzt herrlich viel Platz.

Puschel schaute in seinen kleinen Korb. Dann hielt er ihn noch etwas näher vor die Nase.

Puschel: Flauschi? Meine Kuschelnuss ist weg.

Flauschi: Die mit der kleinen Delle?

Puschel: Genau die. Sie passt so schön zwischen meine Pfoten.

Flauschi sah sich um. Unter dem gelben Tuch auf dem Tisch schaute etwas Rundes hervor. Sie wollte gerade darauf zeigen, da richtete Puschel sich auf.

Puschel: Ich habe eine Idee! Wir machen eine Suchwanderung. Durch einen Wald, den wir uns ausdenken!

Flauschi lächelte. Die Nuss konnte einen kleinen Moment warten.

Flauschi: Dann beginnt unser Wald heute mitten in der Werkstatt.

Puschel stellte den Korb an den Rand. Er öffnete und schloss seine Pfoten. Dann reckte er sich gemütlich nach oben.

Puschel: Meine Suchpfoten sind bereit!

2. Die Gurkenwurzel

Puschel und Flauschi heben in der freien Mitte der Wuselwerkstatt jeweils einen Fuß. Sie spielen, dass sie über Wurzeln steigen; auf dem Boden liegen keine Hindernisse.
Die Wurzeln sind ausgedacht. Die langsamen Wuselschritte sind echt.

Puschel hob einen Fuß und setzte ihn behutsam wieder auf den Holzboden. Dann kam der andere dran. Er blieb dabei auf seinem Platz.

Puschel: Achtung, eine Wurzel! Die sieht aus wie eine krumme Gurke.

Flauschi: Dann steigen wir freundlich über sie hinweg.

Langsam hoben sie abwechselnd ihre Füße. Puschels Schweif wippte bei jedem Schritt ein kleines bisschen mit.

Puschel: Ob Gurkenwurzeln kitzelig sind?

Flauschi: Unsere bestimmt. Darum setzen wir die Füße ganz leise ab.

Hinter der letzten Fantasiewurzel hielten beide an und lauschten. Nichts raschelte. Nichts knackte. Nur Puschels Bauch machte ein winziges Grrr.

Puschel: Mein Bauch hat auch schon eine Frage: Gibt es nach der Wanderung etwas zu essen?

Flauschi kicherte.

3. Zwei flauschige Bäume

Puschel und Flauschi stehen mit etwas Abstand auf dem freien Werkstattboden. Sie breiten die Arme wie Äste aus und neigen sich sanft zur Seite.
Zwei flauschige Bäume wiegen ihre Äste im Fantasiewind.

In ihrem ausgedachten Wald stand nun ein großer Nussbaum. Puschel schaute bis in seine unsichtbare Krone.

Puschel: Vielleicht weiß der Baum, wo meine Nuss ist.

Flauschi: Dann spielen wir einen Moment selbst Bäume.

Sie stellten ihre Füße bequem auseinander und breiteten die Arme aus. Ein sanfter Fantasiewind strich durch ihre Äste. Erst wiegten sie sich ein wenig zur einen Seite, dann zur anderen.

Puschel: Ich bin ein besonders flauschiger Baum.

Flauschi: Das höre ich. Dein Baum kichert.

Puschel ließ die Pfoten sinken. Da fiel sein Blick auf den Tisch am Rand.

Puschel: Dort liegt ja ein kleiner gelber Hügel!

Flauschi: Unser Tuch. Wollen wir darunter nachsehen?

Puschel nickte. Diesen Teil des Waldes musste er unbedingt noch erforschen.

4. Ein gemütliches Versteck

Puschel und Flauschi sitzen nebeneinander auf dem Werkstattboden. Puschel hält die wiedergefundene Nuss in beiden Pfoten. Flauschi hat das gelbe Tuch auf dem Schoß; neben ihr steht der Korb.
Die Kuschelnuss ist wieder da. Jetzt ist Zeit für eine ruhige Pause.

Flauschi hob das gelbe Tuch an. Darunter lag die Nuss. Mit einer kleinen Delle.

Puschel: Da bist du ja!

Er nahm sie behutsam zwischen seine Pfoten. Plötzlich erinnerte er sich.

Puschel: Ich habe sie zugedeckt, als wir aufgeräumt haben. Damit sie es gemütlich hat.

Flauschi: Das hat offenbar gut geklappt.

Sie holten den Korb dazu und setzten sich nebeneinander auf den freien Boden. Puschel betrachtete seine Kuschelnuss.

Puschel: Sie hat die ganze Wanderung verschlafen.

Flauschi: Dafür haben wir eine Gurkenwurzel und zwei flauschige Bäume entdeckt.

Eine Weile saßen sie still im warmen Sonnenlicht. Puschel spürte, wie sein Bauch beim Atmen ganz von allein auf und ab ging.

Dann zog er das gelbe Tuch ein Stück näher an die Nuss. Er hielt inne. Sah Flauschi an. Und schob das Tuch wieder zurück.

Puschel: Heute schläft sie lieber ohne Decke.

Da mussten beide lachen. Und die Kuschelnuss blieb genau dort, wo Puschel sie sehen konnte.

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Bilder mit KI-Unterstützung erstellt. Puschel und Flauschi sind erfundene Wuselhörnchen. Mehr dazu