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So baust du einen Schneewusel

Aus drei kleinen Schneekugeln wird ein Schneemann. Mit zwei runden Ohren und einem Schneeschweif wird daraus dein eigener Schneewusel – wie bei Puschel und Flauschi.

Etwa 20–40 Minuten, mit Pausen nach BedarfGemeinsam mit einem ErwachsenenOhne Drucker · ab etwa 6 Jahren

Flauschi links formt ein rundes Schneeohr, während Puschel rechts den gebogenen Schneeschweif festdrückt. Zwischen ihnen steht ein kleiner Schneewusel aus drei Kugeln. Die grüne Forscherlupe mit Blattgriff liegt vorne im Schnee.
Zwei runde Ohren und ein am Boden gestützter Schneeschweif machen aus den drei Schneekugeln einen Schneewusel. Flauschi formt ein Ohr, Puschel drückt den Schweif fest.

Das braucht ihr

In sechs Schritten zum Schneewusel

  1. Schnee testen

    Drücke mit Handschuhen eine kleine Handvoll Schnee zusammen. Bleibt die Kugel ganz, könnt ihr anfangen. Rieselt sie auseinander, ist der Schnee heute vielleicht zu trocken. Erzwingt es nicht mit Wasser: Eine vereiste Stelle wäre rutschig.

  2. Die untere Kugel rollen

    Forme eine kleine Kugel und rolle sie ein kurzes Stück über freien Schnee. Drehe sie zwischendurch in eine andere Richtung. Stoppe, solange sie leicht bleibt. Stelle sie auf den gewählten Platz und drücke ihre Unterseite etwas flach.

  3. Bauch und Kopf aufsetzen

    Forme eine kleinere Kugel für die Mitte und eine noch kleinere für den Kopf. Mache oben auf der unteren Kugel eine flache Mulde. Setze die mittlere Kugel mit einem Erwachsenen hinein. Drücke Schnee um die Verbindung. Setze den Kopf genauso auf die Mitte. Wackelt etwas, macht es kleiner oder setzt es neu.

  4. Zwei Wuselohren formen

    Drücke zwei kleine, rundliche Stücke Schnee an die Seiten oben am Kopf. Verstreiche etwas weichen Schnee an den Übergängen. Kleine dicke Ohren halten eher als dünne, weit abstehende.

  5. Den Schneeschweif bauen

    Schiebe hinter der unteren Kugel etwas Schnee zu einem breiten, niedrigen Bogen zusammen. Verbinde ihn mit dem Körper. Der Schweif bleibt unten auf dem Boden gestützt; baue keine hohe, frei stehende Spitze. Mit vorsichtigem Andrücken wird die Form glatter.

  6. Ein Gesicht und Pfoten gestalten

    Drücke zwei kleine glatte Steinchen vorsichtig auf den Kopf: Das sind die Augen. Stecke eine kleine Karotte als Nase dazwischen. Vier Steinchen darunter bilden einen lächelnden Mund. Zwei kleine Schneeklumpen vorne am Bauch werden zu Pfoten. Ein Erwachsener hilft beim Einsetzen. Wenn ihr mögt, setzt einen geliehenen kleinen Hut zwischen die Ohren. Auch ohne Hut ist der Schneewusel fertig.

Puschel und Flauschi bewundern den fertigen Schneewusel mit kleinen Steinaugen, Karottennase, lächelndem Steinmund, Schneepfoten und rotem Hut.
Fertig! Kleine Steinaugen, eine Karottennase und ein Lächeln geben dem Schneewusel sein freundliches Gesicht.

Tretet zurück und schaut euch euren Schneewusel an. Er muss nicht perfekt sein. Wenn etwas abfällt, könnt ihr es neu einsetzen oder so lassen. Nehmt Karotte, Steinchen und Hut vor dem Heimgehen wieder mit, damit beim Schmelzen nichts zurückbleibt.

Wenig Schnee oder gar keiner?

Bei wenig Schnee baut ihr einen winzigen Schneewusel direkt am Boden, statt große Kugeln zu stapeln. Hält der Schnee nicht zusammen oder liegt keiner, malt euren Schneewusel auf Papier und denkt euch seinen Namen aus. Das Bauen kann bis zum nächsten passenden Schneetag warten.

Warum kommt die größte Kugel nach unten?

Unten braucht der Schneewusel eine breite Standfläche. Ein kleiner Kopf bringt weniger Gewicht nach oben. Auf ebenem Boden mit flacher Unterseite steht diese Anordnung meist besser als eine große Kugel auf einer kleinen.

Zum Schnee: Met Office: Schnee – feuchter und trockener Schnee (Englisch)