Halloween · 8 Tage noch ·

Die Spur aus Papierpfoten

Puschel und Flauschi betrachten fünf flach befestigte Papierpfoten auf dem Gartenweg. Die mittlere zeigt rückwärts; am Ende steht seitlich eine kleine geschlossene Holzkiste.
Die dritte Papierpfote schickt Puschel zurück. Gemeinsam entdecken sie die verkehrte Richtung.

„Noch acht Tage bis Halloween!“, sagte Puschel. „Unser Fest braucht eine Schatzsuche.“

Flauschi schaute über den Gartenweg. „Eine kleine, bei der wir immer wissen, wo wir sind.“

„Vom Anfang des Weges bis zum Gartentisch“, schlug Puschel vor. „Da kenne ich sogar die Steine.“

Er hatte fünf Papierpfoten ausgeschnitten. Jede hatte einen runden Ballen und vier Zehen. Nun befestigte er sie flach auf den trockenen Steinen. Die Zehen sollten zeigen, in welche Richtung es weiterging. Daneben blieb genug Platz zum Gehen.

Die kleine Holzkiste stellte er neben das Ende der Spur. Durch den Deckel konnte Flauschi nicht sehen, was darin lag.

„Ist der Schatz schwer?“, fragte sie.

„Für meine Pfoten nicht“, sagte Puschel geheimnisvoll. „Aber vielleicht für meinen Kopf.“

Flauschi hob die Augenbrauen. Dann gingen sie gemeinsam zum Anfang zurück. Puschel wollte den Weg selbst ausprobieren, bevor beim Fest jemand suchte.

Die erste Papierpfote zeigte vorwärts. Die zweite auch. Bei der dritten blieb er stehen. Ihre Zehen zeigten zurück.

Puschel drehte sich um. „Aha. Der Schatz hat es sich anders überlegt.“

Er ging langsam zurück bis zur zweiten Pfote. Die zeigte ihn wieder nach vorn. Puschel sah von einer zur anderen.

„Jetzt schicken sie mich immer hin und her.“

Flauschi stellte sich neben ihn. „Lass uns beide in dieselbe Richtung schauen.“

Sie zeigten auf die ersten beiden Pfoten und dann auf die dritte. Puschel verglich die Zehen.

„Oh! Die habe ich rückwärts festgemacht.“

„Vielleicht wollte sie noch einmal nachsehen, ob wir mitkommen“, sagte Flauschi.

Puschel lachte. Er löste die Papierpfote vorsichtig, drehte sie um und befestigte sie wieder ganz flach. Flauschi strich den Rand glatt. Nichts sollte hochstehen oder beim Gehen rutschen.

Sie prüften auch die letzten beiden Pfoten. Dann gingen sie die ganze kurze Strecke noch einmal. Diesmal mussten sie sich nicht umdrehen.

Neben dem Gartentisch wartete die Kiste. Puschel öffnete sie. Darin lag eine kleine Bildkarte: ein gemütliches Kissen.

Flauschi lachte. „Eine Pause als Schatz!“

„Die ist manchmal schwer zu finden“, erklärte Puschel. „Besonders, wenn ich fünf Sachen gleichzeitig plane.“

Sie setzten sich eine Weile zusammen. Am Zaun schaukelten die bekannten Fledermäuse. Die Papierkürbisse am Haus durften weiter lächeln.

Für das Fest wollten sie die Spur wieder gemeinsam prüfen. Niemand musste rennen oder allein suchen. Und heute sammelten sie alle Papierpfoten wieder ein, bevor es feucht werden konnte.

Die dritte legte Puschel obenauf.

„Du hast uns gut zurückgeführt“, sagte er. „Aber morgen zeigen wir dir noch einmal, wo die Pause wohnt.“

Eure kleine Familienidee

Legt mit Erwachsenen drinnen eine kurze Bilderspur auf einem freien, ebenen Weg. Befestigt die Bilder flach und geht die Spur gemeinsam zur Probe ab. Am Ende kann eine Kissenkarte zu einer Pause einladen. Hinterher alles wieder einsammeln.

Für Erwachsene: Lumi erinnert Erwachsene: Wählt rutschfesten Untergrund und passende rückstandsfrei entfernbare Befestigung. Prüft jedes Blatt auf hochstehende Ränder und Verrutschen; Durchgänge bleiben frei, Treppen sind ausgeschlossen. Gemeinsam langsam daneben gehen, nicht springen oder allein auf unbekannte Wege suchen. Draußen nur trocken und beaufsichtigt ausprobieren, danach sämtliches Papier mitnehmen; nichts im Wald zurücklassen.

Weiterwuseln

← Zurück zum Halloween-Countdown