Halloween · 9 Tage noch ·

Puschels Kürbis-Kegelbahn

Puschel und Flauschi stehen im Herbstgarten neben drei aufrechten Kürbisbechern. Ein weicher grüner Ball liegt an einem umgefallenen leeren Becher.
Plopp! Puschel hat ausgerechnet seinen eigenen Zielbecher getroffen.

„Noch neun Tage!“, sagte Puschel. Er trug drei leere Papierbecher in den Garten. Auf jedem lachte ein gemalter Kürbis. Flauschi brachte einen weichen grünen Stoffball.

„Eine Kürbis-Kegelbahn fürs Fest“, erklärte Puschel. „Aber unsere Kürbisse bleiben auf ihrem Tisch. Rollen dürfen heute nur die weichen Bälle.“

Sie suchten neben dem Steinweg eine freie, ebene Stelle. Dort standen keine Möbel im Weg. Flauschi sammelte die losen Blätter von der kleinen Spielfläche. Puschel stellte die drei Becher zu einem Dreieck zusammen.

Dann holte er noch einen vierten Becher. Der war leer und hatte kein Gesicht.

„Das ist mein Zielbecher“, sagte er. „Den stelle ich hierhin. Dann weiß ich, wohin ich rollen muss.“

Er stellte ihn ein Stück rechts vor die Kürbisbecher. Danach ging er zurück. Flauschi wartete seitlich neben der Bahn.

Puschel beugte sich vor und schob den Ball sanft über den Boden. Er rollte nach rechts. Plopp! Der leere Zielbecher fiel um. Die drei Kürbisgesichter standen noch genauso da wie vorher.

Puschel blinzelte. „Mein Ziel war zu gut.“

Flauschi kicherte. „Du hast genau den Becher getroffen, auf den du geschaut hast.“

Sie warteten, bis der Ball still lag. Dann gingen sie gemeinsam nach vorn. Puschel hob seinen umgefallenen Becher auf und schaute hinein.

„Nicht einmal ein Trostkeks drin“, stellte er fest.

„Es ist ja auch ein Zielbecher und kein Keksbecher.“

Nun lachten beide. Puschel stellte den zusätzlichen Becher auf den Gartentisch. Dort konnte er niemandem in die Bahn geraten.

„Drei Becher reichen“, sagte Flauschi. „Und wir können von näher dran anfangen.“

Sie stellten sich beide auf dieselbe Seite. Während Flauschi den Ball nahm, wartete Puschel seitlich außerhalb der Rollbahn. Flauschi ließ ihn langsam los. Er stupste den vorderen Kürbisbecher an. Der wackelte, drehte sich ein wenig und blieb stehen.

„Der hat sich nur umgeschaut“, sagte Puschel.

Flauschi nickte. „Vielleicht wollte er sehen, wer geklopft hat.“

Beim nächsten Versuch rollte der Ball einen kleinen Bogen. Ein Becher kippte um. Puschel wollte schon hinlaufen, blieb aber stehen, bis auch der Ball liegen blieb.

Sie stellten den Becher wieder hin. Dann beschlossen sie, für das Fest keine Punkte zu zählen. Wer wollte, durfte rollen. Wer lieber zusah, konnte die lustigen Bechergesichter beobachten.

Am Haus hingen noch die Papierkürbisse von gestern. Am Zaun schaukelten die drei Fledermäuse. Puschel sah zum leeren Becher auf dem Tisch.

„Du darfst auch zuschauen“, sagte er. „Aber heute stehst du nicht mehr im Ziel.“

Eure kleine Familienidee

Stellt mit Erwachsenen drei leichte leere Becher auf eine freie ebene Fläche. Rollt einen weichen Ball langsam darauf zu. Wartet seitlich und stellt Becher erst wieder auf, wenn der Ball still liegt. Zuschauen zählt genauso zum Mitmachen.

Für Erwachsene: Lumi erinnert Erwachsene: Wählt einen weichen, für das Alter geeigneten Ball und leichte unbeschädigte Becher. Räumt Stolperstellen weg und haltet Durchgänge frei. Nur über den Boden rollen, nicht werfen; keine Personen oder Tiere als Ziele und keine echten Kürbisse rollen. Bei mehreren Kindern wartet ihr gemeinsam seitlich außerhalb der Bahn.

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