Garten und Obstwiese · Prunus avium (Süßkirsche)
Kirsche entdecken
Zwei Kirschen am Zweig: Für Puschel sehen sie aus wie ein kleines Freundespaar. Gemeinsam entdecken die beiden Frucht, Blatt und Stein.

Kurz erklärt
Süßkirschen sind rundlich und hängen an dünnen Stielen. Ihre Farbe reicht je nach Sorte von gelblich bis dunkelrot. Die länglichen, zugespitzten Blätter sind am Rand gezähnt. Der Kirschbaum blüht im Frühling.

So hängt es zusammen
Vereinfacht und nicht maßstabsgetreu. Keine Bestimmungshilfe.
Eine erfundene Wuselszene
Puschel und Flauschi entdecken
Puschel entdeckt zwei Kirschen nebeneinander. Puschel„Die sind zu zweit unterwegs, genau wie wir!“
Flauschi beugt sich vor und betrachtet die langen Stiele. Flauschi„Manchmal hängen mehrere nahe beieinander. Schau auch auf die gezähnten Blätter.“
Puschel hebt überrascht eine Pfote. Puschel„Kleine Früchte, große Entdeckung!“ Sie lassen die Kirschen am Baum und fragen später nach der Ernte.
Die Frucht
Süßkirschen sind rundlich und hängen an dünnen Stielen. Ihre Farbe reicht je nach Sorte von gelblich bis dunkelrot.
Blatt und Pflanze
Die länglichen, zugespitzten Blätter sind am Rand gezähnt. Der Kirschbaum blüht im Frühling.
Das Besondere
In jeder Kirsche steckt ein harter Stein, der einen Samen umschließt. Unsere Süßkirschsorten sind Kulturformen der Vogelkirsche und gehören wie sie zur Art Prunus avium.
Erkläre es selbst
Sind reife Süßkirschen immer gleich dunkelrot?
Wähle a), b) oder c) und begründe deine Wahl.
- a)Ja, gelbliche Früchte sind immer unreif.
- b)Nein, ihre Farbe hängt auch von der Sorte ab.
- c)Ja, jede Sorte hat dieselbe Farbe.
Erklärung zeigen
Richtig ist b): Nein, ihre Farbe hängt auch von der Sorte ab.
Süßkirschen sind rundlich und hängen an dünnen Stielen. Ihre Farbe reicht je nach Sorte von gelblich bis dunkelrot. Die länglichen, zugespitzten Blätter sind am Rand gezähnt. Der Kirschbaum blüht im Frühling.
Wörterhilfe
- Zelle
- Eine winzige lebende Einheit. Aus Zellen sind Lebewesen aufgebaut.
- gezähnt
- Der Rand hat kleine Vorsprünge wie winzige Zähne. Das Blatt hat keine echten Zähne.
- Pollen
- Blütenstaub. Pollen gelangt bei der Bestäubung zur Empfangsstelle einer passenden Blüte. Er ist kein Pflanzensamen.
- Bestäubung
- Pollen gelangt zur Empfangsstelle einer Blüte, der Narbe. Danach können weitere Vorgänge zur Samenbildung führen.
- Narbe
- Bei einer Blüte: die Empfangsstelle für Pollen. Hier ist keine Verletzung gemeint.
- Befruchtung
- Eine männliche Keimzelle verbindet sich mit einer Eizelle. Das ist ein anderer Schritt als das Übertragen von Pollen.
Genauer entdecken
Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.
Was wird aus der Kirschblüte?
In einer Blüte gibt es einen Fruchtknoten: den Teil, aus dem die Frucht entstehen kann. Nach passender Bestäubung und Befruchtung wächst daraus die Kirsche. Im Inneren entwickelt sich ein Samen mit einer harten Hülle darum, dem Stein. Die weißen Blütenblätter fallen dagegen gewöhnlich ab. Bestäubung bedeutet: Pollen gelangt auf die Narbe der Blüte. Bei der Befruchtung verschmilzt eine männliche Keimzelle mit einer Eizelle. Keimzellen sind besondere Zellen zur Fortpflanzung.
Vergleichen und verstehen
Blüte, unreife Frucht und reife Kirsche sind verschiedene Zeitpunkte. Nicht jede Blüte wird zur Kirsche: etwa Frost oder fehlende passende Bestäubung können die Entwicklung verhindern. Beobachte einen bekannten Zweig über mehrere Wochen. Erwachsene wählen und entsteinen Früchte; die Steine werden nicht gegessen oder aufgeknackt.
Eine freiwillige Frage zur Vertiefung
Du darfst in der längeren Erklärung darüber nachlesen. Das ist eine Zusatzaufgabe für Interessierte.
Eine Zusatzfrage
Ist der harte Kirschstein selbst schon der Samen?
Antwort zeigen
Nein. Der harte Stein umschließt den Samen.
Dürfen wir unbekannte Beeren anhand eines Bildes probieren?
Antwort zeigen
Nein. Unbekannte Beeren niemals probieren. Erwachsene helfen, bekannte essbare Früchte sicher zu bestimmen.