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Alltag & Technik

Gemeinsam entdecken · Kurzer Einstieg und mehr zum Nachlesen

Warum saugt ein Handtuch Wasser auf?

Ein nasser Rand wandert ein Stück durch den Stoff.

Beide Wusels beobachten ein Baumwolltuch mit nassem Rand in einer flachen Wasserschale.
Eine Wuselgeschichte zum Entdecken.

Kurz erklärt

Zwischen den feinen Fasern eines Handtuchs liegen kleine Zwischenräume. Wasser haftet an geeigneten Fasern und breitet sich durch diese Räume aus. So nimmt das Tuch Wasser auf. Fasern sind die dünnen Fäden des Stoffs.

Beide Wusels beobachten ein Baumwolltuch mit nassem Rand in einer flachen Wasserschale.
Beide Wusels beobachten ein Baumwolltuch mit nassem Rand in einer flachen Wasserschale.

Eine erfundene Wuselszene

Puschel und Flauschi entdecken

Ein Rand des sauberen Handtuchs berührt Wasser in einer flachen Schale. Puschel„Jetzt krabbelt die Nässe!“

Flauschi schaut genau hin. Flauschi„Das Wasser verteilt sich zwischen den Fasern. Die winzigen Räume helfen dabei.“

Puschel hält das zweite Tuch trocken neben die Schale. Puschel„Die beiden fühlen sich verschieden an, obwohl keines Füße hat.“

Flauschi„Wir müssen auch nicht mit ihnen laufen. Wir beobachten, wie sich der nasse Bereich verändert.“

Die beiden trocknen den Tisch. Puschel„Unser Handtuch hat viel Wasser aufgenommen. Zum Aufräumen darf es trotzdem Hilfe bekommen.“

Kleines Wuselquiz

Was sind Fasern?

Welche Antwort stimmt? Wähle a), b).

  • a)Dünne Fäden im Stoff.
  • b)Die Hohlräume zwischen den Fäden.
Antwort zeigen

Richtig ist a): Dünne Fäden im Stoff. Fasern sind dünne Fäden, aus denen der Stoff besteht.

Nehmen alle Stoffe gleich viel Wasser auf?

Welche Antwort stimmt? Wähle a), b).

  • a)Ja.
  • b)Nein.
Antwort zeigen

Richtig ist b): Nein. Nein. Material, Gewebe und vorhandene Nässe spielen eine Rolle.

Genauer entdecken

Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.

Schritt für Schritt verstehen

So funktioniert es – einfach erklärt

So hängen die Schritte zusammen
  1. Zwischen Fasern ist Platz
  2. Wasser benetzt und wandert hinein
  3. Die Aufnahme hat Grenzen

Zwischen Fasern ist Platz

Ein Handtuch besteht aus vielen dünnen Fasern mit kleinen Zwischenräumen. Es ist kein dichter, glatter Wasserbehälter.

Wasser benetzt und wandert hinein

Wasser kann an geeigneten Fasern haften und in enge Zwischenräume gezogen werden. Das nennt man Kapillarwirkung. So verteilt es sich im Gewebe.

Die Aufnahme hat Grenzen

Ein nasses Handtuch hat schon viel Wasser in seinen Fasern und Zwischenräumen. Es kann dann weniger zusätzlich aufnehmen. Beim Trocknen verlässt Wasser das Tuch wieder als Wasserdampf.

Warum ein trockenes Tuch oft besser aufnimmt

Ein trockenes Handtuch hat noch Platz für Wasser an seinen Fasern und in den Zwischenräumen. In einem schon sehr nassen Tuch ist viel davon belegt. Es kann darum weniger zusätzlich aufnehmen. Beim Trocknen verdunstet Wasser wieder. Das Tuch wird nicht größer und kleiner wie ein aufblasbarer Behälter; Wasser gelangt in seine vielen kleinen Wege und wieder hinaus.

Belege zur Erklärung: [1]

Das Wichtigste noch einmal

Wissen 1

Zwischen den Fasern eines Handtuchs liegen viele kleine Zwischenräume. Fasern sind die dünnen Fäden, aus denen der Stoff besteht.

Beleg: [1]

Wissen 2

Wasser kann an geeigneten Fasern haften und sich durch enge Zwischenräume ausbreiten. Das heißt Kapillarwirkung. So kann Wasser auch ein Stück nach oben wandern.

Beleg: [1]

Wissen 3

Nicht jeder Stoff nimmt gleich viel Wasser auf. Material, Gewebe und vorhandene Nässe spielen eine Rolle. Ein schon nasses Handtuch kann weniger zusätzliches Wasser aufnehmen.

Beleg: [1]

Bilder und Quellen für Erwachsene