Wie fliegt eine Drohne ohne Menschen an Bord?
Bei einer Drohne sitzt die steuernde Person nicht im Fluggerät. Motoren, Messfühler und Computer arbeiten zusammen.
Kurz erklärt
Bei einer Drohne mit mehreren Rotoren drehen Motoren die Propeller. Diese bewegen Luft nach unten; die Drohne erhält eine Kraft nach oben. Unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten helfen ihr zu kippen und zu steuern. Sensoren und Steuerung halten sie dabei stabil.

Puschel und Flauschi im Museum. Drohnenmodell mit Luftstrom nach unten und Verbindungen zwischen Steuerung und Motoren. Vereinfachtes, unbelebtes Museumsmodell; Pfeile und Farben helfen beim Erklären. Mit KI gestaltete Illustration; keine Naturaufnahme.
In drei Bildern erklärt
1 Rotoren bewegen Luft
Drehende Rotoren drücken Luft nach unten.
2 Die Luft trägt
Die Luft übt eine Kraft nach oben aus und trägt die Drohne.
3 Steuern ohne Sitzplatz
Computer und Messfühler steuern die Motoren. Ein Mensch muss nicht mitfliegen.
Mehr zum Bild
Rotoren und Luft erklären, warum eine Drohne getragen wird. Ein Mensch muss nicht an Bord sitzen: Befehle und Messwerte werden im Bordcomputer verarbeitet. Er verändert Motorbefehle. Die Zeichnung ist kein Flugprogramm und verspricht keine automatische Hinderniserkennung.
Eine erfundene Wuselszene
Puschel und Flauschi entdecken
Am Drohnenmodell malt Puschel einen Aufwärtspfeil über jeden Propeller. Flauschi fragt nach der Luft darunter. Er ergänzt die abwärts bewegte Luft. Danach vergleichen sie die Rotoren beim Kippen: Nicht alle müssen gleich schnell drehen.
Schau genau hin
Vergleiche das Museumsmodell mit den drei Bildschritten. Die Luft übt eine Kraft nach oben aus und trägt die Drohne.
Ein Beispiel zum Verstehen
Zeichnet drei Kästchen: Anweisung, Bordcomputer, Motoren. Verbindet sie mit Pfeilen. Unter den Computer kommt ein weiteres Kästchen für Messfühler und ein Pfeil nach oben zum Computer. Nun spielt ihr ein Denkspiel ohne Gerät: Die Anweisung lautet „an dieser Stelle bleiben“, doch ein Messfühler meldet eine veränderte Lage. Das Programm muss die Messung beachten und passende Motorbefehle berechnen. Die Zeichnung zeigt den Weg von Informationen, keine Stromleitungen und kein vollständiges Flugprogramm. Sie sagt auch nicht, dass jede Drohne jedes Hindernis erkennen kann.
Erkläre es selbst
Wodurch entsteht bei einer Mehrrotor-Drohne eine Kraft nach oben?
Wähle a), b) oder c) und begründe deine Wahl.
- a)Propeller bewegen Luft nach unten.
- b)Propeller ziehen den Körper nach oben, ohne Luft zu bewegen.
- c)Propeller drücken Luft nach oben und heben damit den Körper.
Erklärung zeigen
Richtig ist a): Propeller bewegen Luft nach unten.
Bei einer Drohne mit mehreren Rotoren drehen Motoren die Propeller. Diese bewegen Luft nach unten; die Drohne erhält eine Kraft nach oben. Unterschiedliche Drehgeschwindigkeiten helfen ihr zu kippen und zu steuern. Sensoren und Steuerung halten sie dabei stabil.
Wörterhilfe
- Rotor
- Ein Teil einer Maschine, das sich dreht.
- Sensor
- Ein Geräteteil, das etwas misst, zum Beispiel Licht oder Abstand.
Genauer entdecken
Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.
1. Drohnen haben unterschiedliche Formen
Drohnen sind unbemannte Fluggeräte: Die steuernde Person sitzt nicht an Bord. Manche sehen wie kleine Flugzeuge aus, andere haben mehrere Rotoren. Ein Rotor ist hier eine sich drehende Anordnung von Blättern. Unser Modell hat vier davon; diese Bauweise heißt Quadrokopter. Das Wort bezeichnet vier Rotoren, nicht vier Menschen oder vier Kameras. Nicht jede Drohne sieht so aus. Fachleute können Drohnen zum Beispiel für Übersichtsaufnahmen bei Rettungsübungen einsetzen.
2. Drehende Blätter bewegen Luft
Die Rotorblätter sind kleine Flügel. Beim Drehen strömt Luft an ihnen vorbei. Sie lenken Luft nach unten, während die Luft eine Kraft auf die Rotoren ausübt. Eine Kraft ist ein Drücken oder Ziehen. Waagerecht heißt hier: parallel zum eben gedachten Boden. Beim ruhigen waagerechten Schweben gleicht die nach oben wirkende Kraft die Gewichtskraft aus, die das Gerät zur Erde zieht. Die Drohne muss sich dafür nicht erst wie ein Flugzeug über eine Startbahn vorwärtsbewegen.
3. Motoren und Messfühler halten sie passend
Bei vielen kleinen Drohnen liefern Akkus die elektrische Energie. Ein Akku ist eine wiederaufladbare Batterie. Elektromotoren drehen die Rotoren. Ein Sensor ist ein Messfühler, der zum Beispiel erkennt, wie das Gerät geneigt ist. Der Bordcomputer, ein Computer im Fluggerät, verarbeitet solche Messwerte und passt die Drehgeschwindigkeit einzelner Motoren an. Neigt sich der Quadrokopter, kann die Rotorkraft auch einen seitlichen Anteil haben. So kann er sich seitwärts oder vorwärts bewegen.
4. Funkbefehle und automatische Aufgaben
Über Funk gelangen Anweisungen von der Fernsteuerung zum Gerät: Funkwellen übertragen Informationen ohne Kabel. Sie gehören wie sichtbares Licht zu elektromagnetischen Wellen; unsere Augen können Funkwellen aber nicht sehen. Eine Antenne am Gerät nimmt die Signale auf. Geeignete Drohnen können auch vorbereitete Wegpunkte abfliegen. Wegpunkte sind festgelegte Orte auf einer geplanten Route. Automatisch heißt: Ein Programm führt Schritte anhand von Vorgaben und Messwerten aus. Das ist kein menschliches Verstehen. Funktionen und Grenzen unterscheiden sich; Wind, Hindernisse oder fehlende Messdaten können Probleme verursachen.
Eine freiwillige Frage zur Vertiefung
Du darfst in der längeren Erklärung darüber nachlesen. Das ist eine Zusatzaufgabe für Interessierte.
Eine Zusatzfrage
Warum braucht der Bordcomputer neben Anweisungen auch Messwerte?
Antwort entdecken
Der Bordcomputer braucht auch passende Messwerte, etwa zur Lage des Geräts. Damit kann er Motorbefehle anpassen. Ein geplanter Auftrag ist keine Garantie, dass Wind, Sensorprobleme oder Hindernisse ungefährlich sind.
Bilder und Quellen für Erwachsene
Quellen zum Nachlesen
Sachinformationen am 12. Oktober 2026 mit den folgenden Fachquellen abgeglichen. Die Wusel-Szene ist erfunden; Vergleiche und vereinfachte Modelle werden ausdrücklich erklärt. Quellen auf Deutsch und Englisch.