Puschels Pannen · 40
Das festgebundene Ruderboot

Die Sonne glitzerte auf dem See, und Puschel setzte sich voller Tatendrang an die Ruder. Flauschi nahm hinten im kleinen Holzboot Platz. Vor ihnen lag ein wunderschöner Ausflug über das Wasser.
Puschel„Festhalten, Flauschi! Gleich sind wir mitten auf dem See!“
Puschel zog an beiden Rudern. Links plätscherte es, rechts spritzte es. Er ruderte noch kräftiger – aber der Steg blieb seltsam nah.

Flauschi„Puschel? Ich glaube, der Steg möchte mitfahren.“
Flauschi schaute am Bootsrand vorbei. Da entdeckte sie ein Seil: Es führte vom Boot geradewegs zum Pfosten am Steg. Sie zeigte darauf und musste schon ein bisschen kichern.
Puschel„Der Steg? Der kann doch gar nicht schwimmen!“

Puschel legte die Ruder still und folgte Flauschis Blick. Erst sah er den Knoten am Boot. Dann das Seil. Dann den Steg. Seine Augen wurden rund.
Puschel„Oh. Ich habe also den ganzen See bewegt – nur unser Boot nicht?“
Flauschi„Ein bisschen Wasser hast du bestimmt bewegt. Das Boot wartet noch auf den Knoten.“

Da mussten beide kichern. Puschel grinste über seinen eiligen Start, und Flauschi kicherte mit ihm. Gemeinsam lösten sie das Boot vom Steg. Erst dann begann ihre Fahrt – diesmal ganz ohne festgebundenen Ankerplatz.
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