Puschels Pannen · 34
Ein Schirm für zwei

Mitten auf ihrem Waldspaziergang begann es sanft zu regnen. Puschel zog stolz einen kleinen gelben Schirm hervor, den er vorsichtshalber mitgenommen hatte.
Puschel„Keine Sorge! Darunter passen wir beide ganz locker.“
Puschel stellte sich links unter den Schirm, Flauschi rechts. Sie rückten hin und her, stießen mit den Schultern zusammen und schoben den Schirm immer wieder von einer Seite zur anderen.
Flauschi„Mein Ohr ist trocken, aber mein ganzer Schweif bekommt gerade eine Dusche.“
Puschel„Bei mir ist es genau andersherum!“
Eine Weile wuselte jeder auf seiner eigenen Hälfte. Trotzdem tropfte es von beiden Schweifspitzen, und Puschels versprochenes lockeres Plätzchen war nirgends zu finden.

Flauschi„Vielleicht braucht der Schirm weniger Platz zwischen uns.“
Flauschi hakte sich bei Puschel ein, und beide rückten Schulter an Schulter zusammen. Plötzlich stand der Schirm genau richtig über ihnen.
Sie gingen eng beieinander weiter und lachten über ihre nassen Schweifspitzen. Puschel hatte also recht behalten: Der Schirm reichte für zwei – nur sein Plan hatte noch etwas zusammenrücken müssen.
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