Puschels Pannen · 32
Die große Tellerrettung

Nach dem Frühstück wollte Puschel alle Teller auf einmal zurück zum Schrank tragen. Der Stapel reichte ihm beinahe bis zur Nase, doch Puschel kannte für solche Fälle eine einfache Regel: Wenn man noch ein bisschen sehen kann, passt auch noch ein Teller darauf.
Puschel„Ein Gang, acht Teller und ganz bestimmt kein Umweg!“
Genau da blieb seine Fußspitze an der Kante des kleinen Küchenteppichs hängen. Puschel stolperte vorwärts, und der ganze Stapel neigte sich gefährlich zur Seite.
Flauschi„Ich hab ihn!“
Flauschi sprang herbei und stützte die Teller mit beiden Pfoten. Gemeinsam brachten sie den Turm wieder ins Gleichgewicht, bevor auch nur ein einziger Teller den Boden berührte.
Als Puschel wieder sicher auf beiden Füßen stand und den Stapel fest im Griff hatte, trat Flauschi einen Schritt zurück. Sie wischte sich erleichtert den Schweiß von der Stirn.

Puschel„Acht Teller, null Scherben und eine Flauschi genau im richtigen Augenblick!“
Flauschi„Und beim nächsten Mal: zwei Gänge und beide Augen auf den Teppich.“
Puschel nickte so vorsichtig, dass kein Teller wackelte. Den restlichen Weg gingen sie gemeinsam – in besonders kleinen Schritten.
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