Staffel 3 · Folge 1 · Geschichte 4 von 5
Reisen & Strand
Die Spur zum Sternenhügel

Vom Rand des Waldes aus konnten Puschel und Flauschi den Sternenhügel zum ersten Mal ganz sehen. Er erhob sich hinter silbrigen Baumkronen, und über seiner Spitze hing eine Wolke, die wie eine Feder aussah. Auf keiner ihrer Karten war dieser Ort eingezeichnet.
Puschel breitete trotzdem eine Karte auf einem Baumstumpf aus. Er drehte sie nach links, nach rechts und schließlich auf den Kopf. Puschel„Hier müsste er sein“, sagte er und zeigte entschlossen auf einen blauen Fleck. Flauschi beugte sich näher. Flauschi„Das ist der Wolkensee.“
Die Sternenlaterne in ihrer Pfote zog sanft am violetten Band. Ihr einzelner Funke neigte sich nach Norden, wo kleine Lichter zwischen den Stämmen schwebten. Flauschi faltete die Karte zusammen. Flauschi„Vielleicht braucht dieser Weg keine Karte.“
Sie packten nur das Nötigste: eine Decke, zwei Becher, eine Lupe für Puschels wichtige Entdeckungen und ein kleines Notizbuch für Flauschis Beobachtungen. Puschel wollte zusätzlich einen Regenschirm, einen Kescher und drei Kissen mitnehmen. Nach kurzem Verhandeln blieb ein Kissen zurück. Die anderen beiden trug natürlich Puschel.
Als sie losgingen, wurde der Wald dunkler, doch die Lichtspur heller. Puschel rückte näher an Flauschi heran. Puschel„Nur damit du dich nicht verläufst“, erklärte er. Flauschi hakte ihre Pfote bei ihm ein. Flauschi„Sehr fürsorglich.“
Oben auf dem Sternenhügel blinkte für einen Moment ein zweites Licht. Dann war es wieder verschwunden. Die beiden sahen einander an. Ihre Reise hatte gerade erst begonnen – und irgendwo dort oben wartete offenbar jemand oder etwas auf ihre Laterne.
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