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Körper & Sinne

Gemeinsam entdecken · Kurzer Einstieg und mehr zum Nachlesen

Wie unterscheiden wir hohe und tiefe Töne?

Ein hoher Ton, ein tiefer Ton: Die Wusels verfolgen den Unterschied bis zu den Schwingungen.

Puschel und Flauschi lauschen zwei kleinen Xylophonstäben auf einer Decke.
Eine Wuselgeschichte zum Entdecken.

Kurz erklärt

Ein Ton entsteht, wenn etwas schwingt, also schnell hin und her bewegt wird. Schnellere regelmäßige Schwingungen ergeben einen höheren Ton, langsamere einen tieferen. Laut und leise ist ein anderer Unterschied.

Tonhöhe vergleichen

  1. 1. Tieferer Ton

    Tieferer Ton

    Weniger Schwingungen in derselben Zeit: tieferer Ton.

  2. 2. Höherer Ton

    Höherer Ton

    Mehr Schwingungen in derselben Zeit: höherer Ton.

  3. 3. Hoch ist nicht laut

    Hoch ist nicht laut

    Die Höhe der gezeichneten Wellen ist gleich. Tonhöhe und Lautstärke sind verschiedene Eigenschaften.

Alle Zeitpfeile bedeuten gleich lange Abschnitte. Das erste Bild hat weniger Schwingungen, das zweite mehr: Der zweite Ton ist höher.

Wellenhöhe und Zeitdauer bleiben gleich. Das dritte erinnert daran: höher bedeutet nicht automatisch lauter.

Die Linien sind Diagramme über die Zeit, keine Luftteilchenbahnen.

Eine erfundene Wuselszene

Puschel und Flauschi entdecken

Puschel summt einen tiefen Ton, Flauschi einen hohen. Dann summt Puschel seinen tiefen Ton etwas lauter. Flauschi hört genau hin: Er ist lauter geworden, aber nicht höher. Nun tauschen sie die Töne.

Erkläre es selbst

Eine Saite schwingt schneller hin und her. Was verändert sich am Ton?

Wähle a), b) oder c) und begründe deine Wahl.

  • a)Der Ton wird immer leiser.
  • b)Der Ton wird tiefer.
  • c)Der Ton wird höher.
Erklärung zeigen

Richtig ist c): Der Ton wird höher.

Ein Ton entsteht, wenn etwas schwingt, also schnell hin und her bewegt wird. Schnellere regelmäßige Schwingungen ergeben einen höheren Ton, langsamere einen tieferen. Laut und leise ist ein anderer Unterschied.

Wörterhilfe
Nerv
Ein Bündel von Fasern, die Signale im Körper weiterleiten.
Genauer entdecken

Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.

Schritt für Schritt verstehen

So funktioniert es – einfach erklärt

So hängen die Schritte zusammen
  1. Eine Bewegung wiederholt sich
  2. Schnell und langsam unterscheiden
  3. Das Ohr verarbeitet das Muster

Eine Bewegung wiederholt sich

Eine schwingende Schallquelle bewegt sich immer wieder hin und her. Die Häufigkeit pro Sekunde heißt Frequenz. Eine Sekunde ist dabei ein kurzer Zeitabschnitt.

Schnell und langsam unterscheiden

Viele regelmäßige Schwingungen pro Sekunde ergeben einen höheren Ton; weniger ergeben einen tieferen. Lautstärke ist etwas anderes. Ein hoher Ton kann leise sein und ein tiefer laut.

Das Ohr verarbeitet das Muster

In der Hörschnecke reagieren unterschiedliche Bereiche besonders auf verschiedene Tonhöhen. Nerven leiten Signale weiter. Das Gehirn verarbeitet sie, damit wir Töne unterscheiden können.

Hoch ist nicht dasselbe wie laut

Eine kleine Glocke kann einen hohen Ton sehr leise spielen. Eine große Trommel kann tief und kräftig klingen. Tonhöhe beschreibt, wie schnell die regelmäßigen Schwingungen folgen; Lautstärke ist eine andere Eigenschaft. Zeichne zwei Folgen von Wellen: Viele Schwingungen in derselben Zeitspanne stehen für einen höheren Ton, wenige für einen tieferen. Die Zeichnung ist ein Vergleich und keine sichtbar wellige Luftschlange.

Belege zur Erklärung: [1], [2]

Das Wichtigste noch einmal

Wissen 1

Schall entsteht durch Schwingungen und gelangt als Welle zum Ohr.

Beleg: [1]

Wissen 2

Schnellere regelmäßige Schwingungen hören wir als höheren Ton, langsamere als tieferen.

Beleg: [2]

Wissen 3

Im Innenohr reagieren Sinneszellen auf unterschiedliche Tonhöhen. Das Gehirn verarbeitet ihre Signale.

Beleg: [1]

Bilder und Quellen für Erwachsene