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Wasserleben · Gerris lacustris

Gemeinsam entdecken · Kurzer Einstieg und mehr zum Nachlesen

Den Wasserläufer entdecken

Puschel entdeckt kleine Dellen im Wasser – ohne dass jemand hineinplumpst.

Ein Wasserläufer steht auf der Teichoberfläche; beide Wusels bleiben auf dem Uferweg.
Ein Wasserläufer steht auf der Teichoberfläche; beide Wusels bleiben auf dem Uferweg.

Kurz erklärt

Wasserläufer sind Insekten mit sechs Beinen. Wasserabweisende Härchen und die Spannung der Wasseroberfläche tragen dazu bei, dass sie nicht einsinken. Die Wasseroberfläche wirkt dabei wie eine gespannte Haut, ist aber keine feste Schicht.

Laute entdecken

Für dieses Tier haben wir derzeit keine frei nutzbare, zuverlässig zugeordnete Tonaufnahme. Das bedeutet nicht, dass es völlig lautlos ist. Entdecke es im Bild und beobachte Tiere draußen mit Abstand, ohne sie zu berühren oder zu stören.

Mehr über dieses Tier: The Wildlife Trusts: Common pond skater

Ein Wasserläufer steht auf der Teichoberfläche; beide Wusels bleiben auf dem Uferweg.
Ein Wasserläufer steht auf der Teichoberfläche; beide Wusels bleiben auf dem Uferweg.

Eine erfundene Wuselszene

Puschel und Flauschi entdecken

Puschel„Der läuft ohne Brücke!“, staunt Puschel. Auf dem Wasser bewegt sich ein schmales Tier. Flauschi zeigt auf die kleinen Dellen unter seinen Beinen.

Flauschi„Für uns wäre das keine Laufbahn“, sagt sie. Puschel schaut auf seine großen Pfoten und lacht. Puschel„Dann gewinnt heute der Kleine.“

Sie verfolgen das Tier nur mit den Augen. Puschels Laufwettbewerb endet schon auf dem trockenen Weg – und macht trotzdem Spaß.

Entdecken

Wasserläufer sind Insekten mit sechs Beinen. Die mittleren und hinteren Beinpaare sind lang; die Vorderbeine dienen unter anderem zum Festhalten von Beute.

Verstehen

Wasserabweisende Härchen und die Oberflächenspannung helfen ihnen, auf der Wasseroberfläche zu bleiben.

Zusammenhänge

Sie jagen kleine Tiere und können deren Bewegungen an den Schwingungen der Wasseroberfläche bemerken.

Kleines Wuselquiz

Warum sinkt ein Wasserläufer nicht einfach ein?

Antwort zeigen

Wasserabweisende Härchen und die Oberflächenspannung helfen, seinen leichten Körper zu tragen.

Genauer entdecken

Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.

Schritt für Schritt verstehen

So funktioniert es – einfach erklärt

So hängen die Schritte zusammen
  1. Die Oberfläche hält zusammen
  2. Härchen und geringes Gewicht helfen
  3. Bewegung liefert Nachrichten

Die Oberfläche hält zusammen

Wasserteilchen ziehen einander an. An der Oberfläche wirkt das wie eine gespannte Haut; Fachleute nennen es Oberflächenspannung. Es ist aber keine echte feste Haut.

Härchen und geringes Gewicht helfen

Wasserabweisende Beinbehaarung und passende Gewichtsverteilung helfen, die Oberfläche nicht zu durchbrechen. Ein leichter Wasserläufer wird getragen, Menschen und Wusels nicht.

Bewegung liefert Nachrichten

Kleine Tiere bewegen die Oberfläche. Der Wasserläufer bemerkt solche Schwingungen und kann Beute finden. Seine Vorderbeine und die langen anderen Beinpaare erfüllen verschiedene Aufgaben.

Warum du nicht wie ein Wasserläufer auf einem Teich stehen kannst

Ein Wasserläufer ist leicht und verteilt sein Gewicht auf geeignete, wasserabweisende Beine. Die Wasseroberfläche kann ihn so tragen. Ein Mensch hat viel mehr Gewicht und andere Kontaktflächen. Das Tier ist deshalb kein Beweis, dass die Oberfläche wie ein fester Boden für alle wirkt. Der Vergleich erklärt das leichte Tier, nicht einen begehbaren Teich.

Belege zur Erklärung: [1]

Bilder und Quellen für Erwachsene