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Alltag & Technik

Gemeinsam entdecken · Kurzer Einstieg und mehr zum Nachlesen

Warum hilft Seife beim Händewaschen?

Nach der Gartenarbeit entdecken Puschel und Flauschi die Helferin Seife.

Puschel reibt seine Pfoten mit Seife am niedrigen Gartenwaschplatz; Flauschi wartet neben ihm.
Eine Wuselgeschichte zum Entdecken.

Kurz erklärt

Seife hilft, Schmutz, Fett und viele Keime von den Händen zu lösen. Reiben verteilt sie über die Haut; Wasser spült Gelöstes weg. Darum gehören Einseifen, gründliches Waschen und Abspülen zusammen.

Puschel reibt seine Pfoten mit Seife am niedrigen Gartenwaschplatz; Flauschi wartet neben ihm.
Puschel reibt seine Pfoten mit Seife am niedrigen Gartenwaschplatz; Flauschi wartet neben ihm.

Eine erfundene Wuselszene

Puschel und Flauschi entdecken

Nach dem Pflanzen sind Puschels Pfoten voller Erde. Am Gartenwaschplatz macht er sie nass und nimmt Seife. Flauschi wartet neben ihm.

Puschel„Eine Blase! Bin ich jetzt schon fertig?“

Flauschi„Bei Menschen zählt gründliches Einreiben und Abspülen. Nur die Blase anzusehen reicht nicht.“

Puschel reibt auch zwischen seinen Pfotenzehen. Den Hahn hat er während des Einreibens geschlossen. Dann spült er die Seife ab und trocknet seine Pfoten.

Flauschi wäscht nun ebenfalls. Puschel„Die Seife arbeitet mit Wasser und Bewegung zusammen. Meine Blase durfte nur zuschauen.“

Kleines Wuselquiz

Was fehlt, wenn ich nur Seifenschaum auf meine Hände lege?

Antwort zeigen

Gründliches Einreiben, anschließendes Abspülen und Trocknen gehören ebenfalls dazu.

Sind gewaschene Hände völlig frei von allen Keimen?

Welche Antwort stimmt? Wähle a), b).

  • a)Nein
  • b)Ja
Antwort zeigen

Richtig ist a): Nein Nein. Händewaschen entfernt viele Keime und hilft, weniger davon weiterzugeben. Es entfernt aber nicht alle.

Genauer entdecken

Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.

Schritt für Schritt verstehen

So funktioniert es – einfach erklärt

So hängen die Schritte zusammen
  1. Wasser allein löst nicht alles
  2. Seife hilft beim Ablösen
  3. Abspülen gehört dazu

Wasser allein löst nicht alles

Fettiger Schmutz haftet an der Haut und mischt sich schlecht mit Wasser. Krankheitserreger können an Händen sitzen, auch wenn sie sauber aussehen.

Seife hilft beim Ablösen

Seifenstoffe können sich mit fettigem Schmutz und mit Wasser verbinden. Zusammen mit Reiben hilft das, Schmutz und viele Keime von der Haut zu lösen.

Abspülen gehört dazu

Fließendes Wasser trägt Abgelöstes weg. Deshalb reicht bloßes Einschäumen nicht. Hände gründlich waschen, abspülen und trocknen; Seife macht Hände dabei nicht vollständig keimfrei.

Warum Abspülen zum Waschen gehört

Stell dir fettigen Schmutz an der Hand vor. Seife hilft, ihn mit Wasser zusammenzubringen und von der Haut zu lösen. Reiben unterstützt das Lösen. Erst beim Abspülen wird viel davon mit dem Wasser fortgetragen. Darum ist Einschäumen nicht der ganze Vorgang. Seife kann viele Keime entfernen, macht die Hand aber nicht zu einer völlig keimfreien Fläche.

Belege zur Erklärung: [1], [2]

Das Wichtigste noch einmal

Wissen 1

Seife hilft, Schmutz, Fett und viele Keime von der Haut zu lösen. Keime sind so winzig, dass du sie mit bloßem Auge nicht siehst. Manche können uns krank machen. Beim Abspülen trägt Wasser den gelösten Schmutz und viele Keime weg. Wasser allein wirkt weniger gut.

Beleg: [1]

Wissen 2

Gründliches Einreiben ist wichtig: auch Handrücken, Fingerzwischenräume und die Bereiche um die Nägel. Viel Schaum allein beweist nicht, dass Hände sauber sind.

Beleg: [1], [2]

Wissen 3

Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC empfiehlt, die Hände mindestens 20 Sekunden mit Seife einzureiben, danach unter sauberem fließendem Wasser abzuspülen und zu trocknen. Händewaschen kann die Weitergabe von Keimen verringern, macht die Hände aber nicht völlig keimfrei.

Beleg: [2]

Bilder und Quellen für Erwachsene