Körper & Sinne
Warum schwitzen wir?
Nach dem Spaziergang wird die Schattenbank zum Lieblingsplatz.

Kurz erklärt
Schweiß gelangt aus kleinen Drüsen auf die Haut. Wenn er dort verdunstet, nimmt er Wärme mit und hilft beim Kühlen. Schweiß allein kühlt weniger gut, wenn er nicht verdunsten kann.

Eine erfundene Wuselszene
Puschel und Flauschi entdecken
Nach einem Spaziergang setzen sich beide in den Schatten. Puschel legt ein kleines Handtuch auf seinen Schoß. Puschel„Meine Pfoten bestellen eine Pause.“
Flauschi stellt ihre Wasserflasche ab. Flauschi„Die können sie haben. Bei Menschen hilft auch Schweiß beim Abkühlen.“
Puschel„Ist das wie eine kleine Dusche?“ Flauschi„Nicht ganz. Besonders wenn Schweiß verdunstet, wird Wärme von der Haut mitgenommen.“
Puschel„Dann muss niemand extra immer schneller rennen?“ Flauschi„Nein. Wir können das erklären, ohne uns zu überhitzen.“
Sie bleiben eine Weile sitzen. Der nächste Wegabschnitt läuft ihnen nicht davon. Heute passt eine Pause besser als ein Wettrennen.
Kleines Wuselquiz
Wann nimmt Schweiß Wärme von der Haut mit?
Welche Antwort stimmt? Wähle a), b).
- a)Wenn er verdunstet.
- b)Nur wenn er als Tropfen liegen bleibt.
Antwort zeigen
Richtig ist a): Wenn er verdunstet. Beim Verdunsten wird Wärme mitgenommen.
Müssen wir zum Entdecken absichtlich ins Schwitzen kommen?
Welche Antwort stimmt? Wähle a), b).
- a)Ja.
- b)Nein.
Antwort zeigen
Richtig ist b): Nein. Nein. Darüber sprechen und einen Schattenplatz suchen reicht.
Genauer entdecken
Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.
Schritt für Schritt verstehen
So funktioniert es – einfach erklärt
Wärme entsteht im Körper
Beim Bewegen arbeiten Muskeln. Dabei wird auch Wärme frei. Wird der Körper zu warm, kann er mehr Schweiß auf der Haut abgeben.
Verdunsten kostet Energie
Schweiß besteht überwiegend aus Wasser. Wird flüssiges Wasser zu Wasserdampf, wird dafür Energie benötigt. Ein Teil kommt als Wärme von der Haut; so kann sie abkühlen.
Wasser muss ersetzt werden
Auf der Haut liegender Schweiß allein erklärt die Kühlung noch nicht; wichtig ist das Verdunsten. Beim Schwitzen geht Wasser verloren. Trinken, Schatten und Pausen helfen, bei Wärme gut auf den Körper zu achten.
Warum Wasser auf der Haut beim Verdunsten kühlt
Wenn Schweiß verdunstet, wird aus flüssigem Wasser unsichtbarer Wasserdampf. Dafür wird Energie gebraucht, die auch als Wärme von der Haut kommt. Darum ist Verdunsten für das Abkühlen wichtig. In sehr feuchter Luft verdunstet Schweiß schlechter. Ein nasses T-Shirt allein beweist also nicht, dass dein Körper genug abkühlt. Erwachsene helfen bei Trinken, Schatten und Pausen; du brauchst keinen Hitzetest.
Belege zur Erklärung: [1]
Das Wichtigste noch einmal
Wissen 1
Menschen bilden Schweiß in kleinen Schweißdrüsen der Haut. Drüsen sind Körperteile, die bestimmte Stoffe herstellen und abgeben.
Beleg: [1]
Wissen 2
Wenn Schweiß auf der Haut verdunstet, nimmt er Wärme mit. Verdunsten heißt: Flüssiges Wasser wird zu unsichtbarem Wasserdampf.
Beleg: [1]
Wissen 3
Beim Schwitzen verlieren Menschen Wasser. Trinken und Pausen helfen bei Wärme. Schweiß kann auch bei Aufregung entstehen; er bedeutet nicht immer Sport.
Beleg: [1]