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Körper & Sinne

Gemeinsam entdecken · Kurzer Einstieg und mehr zum Nachlesen

Was kann meine Haut fühlen?

Puschel entdeckt beim Tasten, wie sich ein glatter Stein anfühlt.

Die beiden Wusels ertasten ein weiches Tuch und einen glatten Stein auf ihrer Picknickdecke.
Eine Wuselgeschichte zum Entdecken.

Kurz erklärt

Deine Haut enthält Sinneszellen. Sie melden zum Beispiel Berührung, Druck oder Temperatur an das Gehirn. So kannst du Oberflächen und Wärmeunterschiede wahrnehmen. Nicht jede Körperstelle fühlt gleich empfindlich.

Die beiden Wusels ertasten ein weiches Tuch und einen glatten Stein auf ihrer Picknickdecke.
Die beiden Wusels ertasten ein weiches Tuch und einen glatten Stein auf ihrer Picknickdecke.

Eine erfundene Wuselszene

Puschel und Flauschi entdecken

Flauschi legt ein weiches Tuch und einen großen glatten Stein auf die Picknickdecke. Puschel sieht sich beide Dinge zuerst an.

Dann schaut er zur Seite und berührt vorsichtig das Tuch. Puschel„Das fühlt sich weich an. Meine Augen haben gerade Pause!“

Flauschi„Bei Menschen meldet die Haut Berührungen über Nerven ans Gehirn.“

Puschel streicht über den Stein. Puschel„Der ist ganz anders. Glatt und fest.“ Flauschi fühlt ebenfalls nach.

Flauschi„Wir können verschiedene Dinge bemerken.“ Sie betrachten die beiden Gegenstände noch einmal. Puschel„Meine Pfoten haben mitentdeckt!“

Kleines Wuselquiz

Wie kommen Informationen einer Berührung zum Gehirn?

Welche Antwort stimmt? Wähle a), b).

  • a)Über Nerven
  • b)Mit dem Blut statt über Nervensignale
Antwort zeigen

Richtig ist a): Über Nerven Nervenzellen leiten Informationen weiter; das Gehirn verarbeitet sie.

Kannst du durch Tasten sicher wissen, ob etwas Unbekanntes ungefährlich ist?

Antwort zeigen

Nein. Deshalb prüfen Erwachsene die Gegenstände vorher und gefährliche Dinge bleiben unberührt.

Wörterhilfe
Nerv
Ein Bündel von Fasern, die Signale im Körper weiterleiten.
Genauer entdecken

Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.

Schritt für Schritt verstehen

So funktioniert es – einfach erklärt

So hängen die Schritte zusammen
  1. Berührung erreicht die Haut
  2. Nachrichten reisen zum Gehirn
  3. Tasten hat Grenzen

Berührung erreicht die Haut

Ein weiches Tuch drückt anders auf deine Haut als eine feste Tischplatte. Verschiedene Nervenenden reagieren auf Berührung, Druck und weitere Reize.

Nachrichten reisen zum Gehirn

Nerven geben Signale aus der Haut weiter. Dein Gehirn verarbeitet sie zusammen mit dem, was du schon kennst. So kannst du einen Gegenstand als weich oder rau erleben.

Tasten hat Grenzen

Mit geschlossenen Augen lässt sich ein bekanntes Tuch vielleicht erkennen. Ob ein unbekannter Stoff gefährlich ist, verrät das Gefühl aber nicht zuverlässig. Darum eignen sich nur vorher geprüfte, sichere Dinge zum Erkunden.

Belege zur Erklärung: [1]

Das Wichtigste noch einmal

Wissen 1

Die Haut schützt den menschlichen Körper. Sie hilft uns auch, unsere Umgebung zu spüren. Deshalb ist sie ein Sinnesorgan. Mit ihr können wir zum Beispiel Berührung, Druck und Temperatur wahrnehmen.

Beleg: [1]

Wissen 2

Nervenzellen in der Haut melden Berührungen an das Gehirn. Das Gehirn wertet diese Nachrichten aus. So können wir zum Beispiel merken, dass uns etwas berührt.

Beleg: [1]

Wissen 3

Beim Tasten lassen sich Eigenschaften wie die Oberfläche eines Gegenstands erkunden. Ein glatter Stein und ein weiches Tuch können sich verschieden anfühlen. Tasten allein verrät aber nicht sicher, ob ein unbekannter Gegenstand ungefährlich ist.

Beleg: [1]

Bilder und Quellen für Erwachsene