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Körper & Sinne

Gemeinsam entdecken · Kurzer Einstieg und mehr zum Nachlesen

Wie halte ich mein Gleichgewicht?

Eine Linie am Boden wird zur kleinen Wuselentdeckung.

Puschel geht vorsichtig auf einer Kreidelinie am ebenen Boden; die gleich große Flauschi steht daneben.
Eine Wuselgeschichte zum Entdecken.

Kurz erklärt

Das Gehirn verbindet Informationen aus Augen, Innenohren und dem Körper. Sie melden, wie du stehst und dich bewegst. Daraus steuert es passende Bewegungen. Gleichgewicht kommt also nicht nur von den Augen.

Puschel geht vorsichtig auf einer Kreidelinie am ebenen Boden; die gleich große Flauschi steht daneben.
Puschel geht vorsichtig auf einer Kreidelinie am ebenen Boden; die gleich große Flauschi steht daneben.

Eine erfundene Wuselszene

Puschel und Flauschi entdecken

Auf einem ebenen trockenen Weg hat Flauschi eine kurze Linie mit Kreide gemalt. Puschel macht mit offenen Augen einen kleinen Schritt darauf.

Puschel„Meine Pfoten suchen den Weg. Wer hilft ihnen?“

Flauschi„Bei Menschen arbeiten viele Informationen zusammen. Auch die Augen und die Gleichgewichtsorgane tief im Ohr helfen.“

Puschel hält an und stellt beide Füße bequem nebeneinander. Puschel„Dann entdecken meine Ohren mehr als Geräusche!“

Flauschi geht nun einen Schritt. Puschel bleibt neben ihr, ohne zu ziehen. Beide dürfen jederzeit aufhören; die Linie läuft schließlich nicht weg.

Kleines Wuselquiz

Liegt das Gleichgewichtsorgan im sichtbaren Ohrläppchen?

Welche Antwort stimmt? Wähle a), b).

  • a)Nein, im inneren Teil des Ohrs
  • b)Ja, im Ohrläppchen
Antwort zeigen

Richtig ist a): Nein, im inneren Teil des Ohrs Es liegt tief im inneren Teil des Ohrs.

Stimmt: Nur die Füße halten das Gleichgewicht?

Antwort zeigen

Nein. Das Gehirn verbindet Nachrichten von den Augen, aus dem Inneren der Ohren, von Muskeln und von Nerven, die Berührungen melden.

Wörterhilfe
Nerv
Ein Bündel von Fasern, die Signale im Körper weiterleiten.
Gelenk
Eine Verbindung zwischen Knochen. Viele Gelenke erlauben Bewegung.
Genauer entdecken

Hier findest du längere Erklärungen und weitere Einzelheiten. Ihr könnt sie gemeinsam entdecken.

Schritt für Schritt verstehen

So funktioniert es – einfach erklärt

So hängen die Schritte zusammen
  1. Mehrere Meldungen kommen an
  2. Das Gehirn vergleicht
  3. Die Haltung wird angepasst

Mehrere Meldungen kommen an

Die Augen zeigen, wo deine Umgebung ist. Sinneszellen in Muskeln und Gelenken melden die Stellung deines Körpers. Gleichgewichtsorgane im Innenohr melden Kopfbewegung und Lage.

Das Gehirn vergleicht

Dein Gehirn verarbeitet diese unterschiedlichen Nachrichten gemeinsam. Kein einzelner Sinn liefert alle Informationen. Deshalb kann eine Bewegung im Dunkeln schwieriger sein, obwohl deine Beine dieselben bleiben.

Die Haltung wird angepasst

Das Gehirn steuert Muskeln, die den Körper stabilisieren. Kleine Änderungen können schon helfen. Wie leicht das gelingt, ist unterschiedlich; du musst keine riskante Balanceprobe bestehen.

Drei Nachrichten zu einer Bewegung

Wenn du an einem Tisch sitzt und den Kopf vorsichtig drehst, bekommt das Gehirn mehrere Hinweise. Die Augen zeigen die Umgebung, die Innenohren melden die Kopfbewegung, und Muskeln sowie Gelenke geben Hinweise zur Körperstellung. Das Gehirn bringt die Nachrichten zusammen. Das ist kein Wettbewerb: Menschen nutzen diese Hinweise unterschiedlich und manche brauchen Unterstützung. Eine gefährliche Balanceprobe erklärt das nicht besser.

Belege zur Erklärung: [1]

Das Wichtigste noch einmal

Wissen 1

Damit wir unser Gleichgewicht halten, braucht das Gehirn verschiedene Nachrichten. Sie kommen zum Beispiel von den Augen, aus dem Inneren der Ohren und von Muskeln. Auch Nerven, die Berührungen melden, helfen dabei.

Beleg: [1]

Wissen 2

Im inneren Teil des Ohrs liegen Gleichgewichtsorgane. Sie liefern Informationen über Bewegungen und die Lage des Kopfes. Sie sind etwas anderes als die von außen sichtbaren Ohren.

Beleg: [1]

Wissen 3

Das Gehirn verbindet die Informationen und hilft, die Haltung des Körpers anzupassen. Deshalb ist Gleichgewicht eine Zusammenarbeit, keine Aufgabe nur der Augen oder nur der Füße.

Beleg: [1]

Bilder und Quellen für Erwachsene