
Die kleine Wuselgeschichte
Puschel stellte zwei trockene Zapfen auf den Werkstatttisch. Einer blieb stehen. Der andere kullerte auf die Seite. Puschel„Der möchte sich wohl erst noch ausruhen“, sagte Puschel.
Flauschi legte ein blaues und ein oranges Stück Filz daneben. Flauschi„Vielleicht brauchen unsere kleinen Wusels zuerst einen guten Platz für ihre Füße.“ Gemeinsam zeichneten sie breite ovale Unterlagen auf feste Pappe und beklebten sie mit Filz.
Für seinen Zapfen hatte Puschel einen besonders großen Schweif ausgeschnitten. Er hielt ihn hinter den Zapfen. Der Filz hing über den Rand und zog den kleinen Kerl schief. Puschel hielt den Zapfen schnell wieder fest. Puschel„Ein prächtiger Schweif. Nur ein bisschen viel Wusel dahinter.“
Flauschi„Wollen wir ihn zuerst lose hinlegen?“, fragte Flauschi. Sie schob das untere Ende auf die Unterlage, direkt hinter den Zapfen. Puschel probierte eine kleinere Form aus. Diesmal konnte der Schweif sich an den Zapfen lehnen, statt alles nach hinten zu ziehen.
Erst als beide mit der Probe zufrieden waren, klebten sie die Teile fest. Die Zapfen blieben auf ihren Unterlagen liegen, bis der Kleber trocken war. Puschel beugte sich neugierig darüber. Puschel„Warten ist der Teil, den meine Pfoten am schlechtesten können.“ Flauschi schob ihm Papier für die Gesichter hin. Flauschi„Deine Pfoten könnten inzwischen zwei Nasen malen.“
Puschel malte kleine schwarze Augen und eine runde Nase auf sein Papiergesicht. Flauschi schnitt mit Hilfe die Ohren aus und legte eine winzige Papierblüte an die linke Seite ihres orangefarbenen Wusels. Die Augen wurden aufgemalt; kleine Wackelaugen brauchten sie nicht.
Als alles fest war, standen zwei Zapfen-Wusels nebeneinander. Puschel hielt seine Pfote zum Gruß hin. Puschel„Guten Tag, kleiner Puschel. Du bist heute erstaunlich still.“ Flauschi winkte ihrem Zapfen zu. Flauschi„Die beiden denken sich bestimmt gerade eine Geschichte aus.“

Puschel„Dann setzen wir uns dazu“, sagte Puschel. Puschel„Vielleicht kommt darin jemand vor, der einen viel zu großen Schweif bastelt.“ Flauschi kicherte. Die zwei kleinen Zapfen sagten kein Wort. Das Geschichtenerzählen überließen sie den großen Wusels.
Das braucht ihr
- zwei saubere, vollständig trockene, unbeschädigte Zapfen vom Boden – nur sammeln, wo es erlaubt ist
- feste Pappe für zwei breite ovale Unterlagen, etwa 10 × 8 cm; für größere Zapfen entsprechend größer
- blaue, orangefarbene und helle Filzreste oder festes buntes Papier
- helles Papier für die Gesichter, dunkler Stift und optional etwas Papier für eine Blüte
- kindgerechter Bastelkleber, der laut Verpackung für Pappe, Filz und Naturmaterial geeignet ist
- Kinderschere, Stift und eine geschützte Arbeitsunterlage
So geht es
- Ein Erwachsener prüft die Zapfen auf Feuchtigkeit, Schimmel, scharfe Spitzen und kleine Tiere. Nur geeignete trockene Zapfen benutzen. Naturmaterial nicht im Backofen oder in der Mikrowelle behandeln.
- Zeichnet für jeden Zapfen eine breite ovale Pappunterlage. Ein Erwachsener hilft beim Ausschneiden. Beklebt die Oberseite mit Filz oder Papier.
- Stellt den Zapfen zunächst ohne Kleber auf die Unterlage. Legt einen kleinen Filzschweif dahinter: Sein unteres Ende liegt flach auf der Unterlage, der obere Teil lehnt am Zapfen. Der Zapfen muss dabei stehen bleiben.
- Passt die Größe des Schweifs oder der Unterlage an, wenn der Zapfen kippt. Klebt erst nach dieser Probe den Zapfen und den unteren Teil des Schweifs auf der Unterlage fest. Kleber sparsam und nach Herstellerangabe verwenden.
- Während alles unberührt trocknet, malt ihr Augen, Nase und Mund auf ein kleines Papiergesicht. Schneidet zwei Ohren aus Filz oder Papier aus. Für Flauschi darf eine Papierblüte an ihr linkes Ohr kommen.
- Klebt Gesicht und Ohren an geeignete Zapfenschuppen. Nehmt die Figur erst hoch, wenn alle Klebestellen vollständig trocken und fest sind; die genaue Trocknungszeit steht auf der Kleberverpackung.
- Hebt die fertigen Wusels an ihrer Unterlage an. Wenn etwas locker ist, stellt sie wieder ab und lasst Erwachsene nachkleben. Erfindet eine kleine Begrüßung für eure Zapfenfiguren.
Erwachsenenhilfe: Erwachsene begleiten das Sammeln, prüfen die Naturmaterialien und helfen beim Schneiden und Kleben. Kein Heißkleber. Kleine Filz- und Papierteile sowie Zapfenschuppen können sich lösen: nicht für Kinder unter drei Jahren und nicht zum In-den-Mund-Nehmen. Händewaschen nach der Arbeit mit Naturmaterialien.
Noch eine Idee
- Wenn ein Zapfen nicht stehen möchte, wählt einen anderen oder macht die Unterlage größer.
- Ihr könnt die Teile zunächst nur lose zusammenlegen und ein Foto davon machen, statt zu kleben.