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Ein Wuselmärchen mit Puschel und Flauschi
Das Geheimnis der kleinen Laterne
Ein geheimnisvolles Licht, ein kleiner Käfer und ein mutiger Schritt: ein warmes Wuselmärchen über gegenseitige Hilfe, in drei Kapiteln zum Lesen und Vorlesen.

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Kapitel 1 von 3
Das Geheimnis im Glas
Das Licht im Brombeerbusch
Es war einmal ein Abend im Wuselwald, an dem der Himmel aussah wie eine aufgeschnittene Pflaume: am Rand noch golden, in der Mitte schon dunkelblau.
Puschel und Flauschi waren auf dem Heimweg. In Flauschis Korb lag ein Stück Brot für das Abendessen. Puschel trug eine besonders runde Eichel, die er unterwegs gefunden hatte.
Puschel„Die lege ich auf mein Fensterbrett“, sagte er. Puschel„Dann weiß morgen früh jeder: Hier wohnt jemand mit Geschmack.“
Flauschi„Neben die anderen siebenundzwanzig?“, fragte Flauschi.
Puschel drückte die Eichel an seinen Bauch. Puschel„Die haben einen ganz anderen Geschmack.“
Da blieb er stehen.
Unter einem Brombeerbusch lag etwas Rundes. Es hatte einen krummen Bügel, trübe Glasscheiben und ein Dach wie eine umgedrehte Blüte.
Puschel„Eine Laterne!“, rief er.
Puschel ging vorsichtig in die Hocke. Flauschi bog einen Brombeerzweig behutsam zur Seite, und gemeinsam befreiten sie die kleine Laterne aus ihrem Versteck. Puschel hob sie so sachte an, als könnte in ihrem trüben Glas noch ein Traum schlummern.

Drinnen war keine Kerze. Kein Docht. Nicht einmal ein Krümel Wachs. Nur ein winziger silberner Punkt am Boden.
Puschel pustete den Staub vom Glas. Der Staub flog ihm auf die Nase.
Puschel„Haptsch!“
Flauschi„Jetzt ist wenigstens die Nase sauber“, sagte Flauschi.
Am Bügel hing ein schmales Holzschild. Flauschi wischte mit ihrer Pfote darüber. Darauf stand:
Mein Licht erwacht, wenn ihr füreinander da seid.
Puschel drehte das Schild um. Die Rückseite war leer.
Puschel„Und wie genau geht sie jetzt an?“, fragte er. Er schaute noch einmal auf die Wörter, als könnte sich zwischen ihnen ein winziger Schalter verstecken.
Puschels sehr guter Plan
Puschel stellte die Laterne auf einen Baumstumpf und hielt die Eichel daneben.

Puschel„Vielleicht muss man ihr etwas anbieten“, überlegte Puschel.
Er legte die Eichel hinein. Nichts geschah. Er holte sie wieder heraus.
Flauschi schaute durch eine der Glasscheiben in die Laterne. Flauschi„Vielleicht braucht sie Mondlicht.“
Doch der Mond steckte noch hinter den Bäumen.
Puschel„Dann repariere ich sie zu Hause“, sagte Puschel. Puschel„Vielleicht braucht sie einen größeren silbernen Punkt …“
Unter dem Baumstumpf raschelte es.
Käfer„Hallo?“, piepste eine Stimme.
Ein kleiner Käfer stand zwischen zwei Wurzeln. Ein trockenes Blatt war auf seinen Weg gefallen. Für Puschel war es nur ein kleines Blatt. Für den Käfer aber war es so groß wie ein Hausdach, das seinen ganzen Weg versperrte.
Puschel„Darf ich das wegheben?“, fragte Puschel.
Käfer„Bitte“, antwortete der Käfer. Käfer„Meine Beine sind heute schon sehr viel gelaufen.“
Puschel hob das Blatt hoch. Nun war der schmale Weg zwischen den Wurzeln wieder frei. Er wartete, bis der Käfer an ihm vorbeigekrabbelt war, und legte das Blatt behutsam neben die Wurzel.
In der Laterne glomm etwas auf.
Ein goldener Funke, kaum größer als ein Krümel.

Puschel riss die Augen auf.
Puschel„Flauschi! Hast du das gesehen?“, rief Puschel.
Flauschi nickte. Flauschi„Ein winziger goldener Funke!“
Puschel hob die Laterne dicht vor seine Nase.
Der Funke erlosch.
Eine Laterne mit Eigensinn
Puschel betrachtete das dunkle Glas. Puschel„Vielleicht mag sie meine Nase nicht.“
Flauschi„Deine Nase hat nichts falsch gemacht“, sagte Flauschi. Sie schaute auf die Stelle, an der eben noch der Käfer gestanden hatte.
Der Käfer hatte inzwischen den Rand der Lichtung erreicht. Dort trennten sich zwei schmale Pfade. Er blieb stehen.
Puschel„War es links an der Wurzel oder rechts am Stein?“, murmelte er.
Flauschi ging in die Hocke. Flauschi„Wohin möchtest du denn?“
Käfer„Zu dem alten Stamm mit dem kleinen Loch“, erklärte der Käfer. Käfer„Dahinter wohne ich.“
Puschel„Den kenne ich“, sagte Puschel. Puschel„Wir gehen ein Stück mit.“
Er nahm die Laterne am Bügel. Diesmal hielt er sie tief, damit der Käfer den Weg vor seinen Füßen sehen konnte.
Der silberne Punkt wurde golden.
Ein warmer Lichtstreifen fiel über die Erde, gerade breit genug für einen Käferweg.
Puschel sah Flauschi an. Er sagte nichts. Vorsichtig trug er das Licht weiter, bis sie den alten Stamm erreichten.
Käfer„Da ist es!“, rief der Käfer.
Er krabbelte zum Loch und verschwand. Einen Augenblick später streckte er noch einmal den Kopf heraus.
Käfer„Gute Nacht, ihr Großen.“
Als hinter dem Käferloch ein winziges Fenster aufleuchtete, verblasste der goldene Streifen auf dem Weg. Der Käfer war zu Hause.
Puschel hob die nun dunkle Laterne an.
Puschel„Sie hat gewusst, wohin er wollte“, flüsterte er.
Flauschi sah in den Wald, der inzwischen dunkelblau geworden war. Flauschi„Vielleicht hören wir erst einmal zu, bevor wir sie reparieren.“
Hier ist ein guter Platz für eine Pause. Das nächste Kapitel wartet auf euch.
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Nur die nächste Planke
Das Licht, das nicht gehorchte
Puschel„Wenn wir sie nach Hause bringen, soll sie auch dort leuchten“, sagte Puschel. Puschel„Vielleicht kann ich ein bisschen Licht sammeln.“
Er schob drei heruntergefallene Zweige zusammen. Dann rückte er ein Blatt zurecht, das seiner Meinung nach viel zu schief lag.
Die Laterne blieb dunkel.
Flauschi„Vielleicht wollte das Blatt dort liegen“, sagte Flauschi.
Puschel„Aber beim Käfer hat es funktioniert“, wandte Puschel ein.
Flauschi sagte: Flauschi„Der brauchte einen freien Weg. Und danach jemanden, der mit ihm nach Hause ging.“
Puschel sah zu den Zweigen. Niemand hatte darum gebeten, sie aufzuräumen.
Puschel legte den Kopf schief. Puschel„Die Laterne sammelt also nichts?“
Flauschi„Vielleicht ist das Licht immer da“, sagte Flauschi. Flauschi„Es kommt nur heraus, wenn einer dem anderen hilft.“
Dann legte Puschel die Eichel in die kleine Tasche an Flauschis Korb und nahm die Laterne.
Puschel„Gut“, sagte er. Puschel„Dann gehen wir erst mal heim. Die Zweige bleiben heute hier.“
Die Brücke in der Dämmerung
Über dem Bach lag die Dämmerung. Zwischen den Baumkronen schimmerte noch ein schmaler Streifen Abendhimmel.
Auf dieser Bachseite führte ein Seitenpfad zu einer Werkstatt hinter den Weiden. Der Weg nach Hause blieb ebenfalls auf dieser Seite. Auf dem gegenüberliegenden Ufer lag, gleich hinter einer Baumgruppe, ein kleines Wuselhaus.
Kurz vor der kleinen Brücke hörten sie ein Schniefen.
Auf der anderen Seite saß ein kleines Wuselhörnchen mit kastanienbraunem Fell und einem noch ganz wuscheligen Schweif. Neben ihm lag ein Korb, aus dem zwei Garnknäuel gerollt waren.
Mila„Ich war bei meiner Oma“, erzählte das kleine Wuselhörnchen. Mila„Sie wohnt gleich hinter den Bäumen. Mein Papa arbeitet dort drüben in der Werkstatt und holt mich an der Brücke ab.“
Es zeigte auf die beiden Garnknäuel. Mila„Oma hat mir die für unseren neuen Schal mitgegeben. Sie sind aus dem Korb gerollt. Beim Einsammeln ist es schon dämmrig geworden. Deshalb warte ich hier, wie Papa und ich es vereinbart haben.“
Von hinter den Weiden klang ein leiser, freundlicher Ruf zu ihnen herüber: Milas Papa„Mila? Ich bin unterwegs zur Brücke!“ Die Werkstatt selbst konnten sie von hier aus nicht sehen. Der Seitenpfad machte einen Bogen um die Bäume.
Mila„Da ist er schon“, flüsterte das kleine Wuselhörnchen erleichtert. Mila„Aber hier klingt das Wasser viel lauter als am Tag.“
Die Brücke war breit und hatte ein festes Geländer. Trotzdem hielt das kleine Wuselhörnchen seine Pfoten eng an den Bauch.
Flauschi blieb am Brückenanfang stehen.
Flauschi„Wir kommen zu dir“, rief sie. Flauschi„Dann musst du nicht allein warten.“
Puschel hielt die Laterne vor ihre Pfoten. Ein schmaler Lichtstreifen erschien auf den Planken. Sie überquerten die Brücke, und Flauschi ließ sich behutsam neben dem kleinen Wuselhörnchen nieder.
Flauschi„Wie heißt du?“, fragte Flauschi.
Mila„Mila“, antwortete das kleine Wuselhörnchen leise.
Flauschi lächelte. Flauschi„Ich bin Flauschi. Und das ist Puschel.“

Puschel„Und das“, ergänzte Puschel, Puschel„ist eine Laterne, die sich nicht einfach einschalten lässt. Wir lernen sie gerade erst kennen.“
Mila wischte sich über die Nase.
Puschel legte die Garnknäuel in den Korb. Puschel„So. Alles da. Jetzt ganz schnell hinüber, und schon sind wir bei deinem Papa!“
Er trat auf die erste Planke.
Das Licht zuckte. Mila blieb stehen.
Puschel schaute zur Laterne, dann zu ihr. Ihre Pfoten waren noch immer eng an ihren Bauch gedrückt.
Er kam zurück.
Puschel senkte den Bügel. Puschel„Entschuldige. Ich bin schon los, obwohl du noch gar nicht so weit warst.“
Flauschi„Wir haben Zeit“, sagte Flauschi.
Sie rief zur Werkstatt hinüber: Flauschi„Wir sind bei Mila!“
Milas Papa„Danke!“, antwortete ihr Papa. Milas Papa„Ich bin jetzt am Brückenende. Ich warte hier auf euch.“
Am Ufer gegenüber konnten sie nun Papas kastanienbraunen Schweif zwischen den Geländerpfosten erkennen. Er winkte Mila zu.
Mila schaute zu Flauschi. Mila„Kommst du mit mir bis zu Papa?“
Flauschi„Natürlich“, sagte Flauschi. Flauschi„Wenn du bereit bist.“
Eine Weile hörten sie nur das Wasser. Puschel hielt die Laterne tief. Das Gold im Glas wurde wieder ruhig.
Mila streckte eine Pfote nach Flauschi aus.
Flauschi„Jetzt“, sagte sie.
Sie gingen los. Flauschi an Milas Seite, Puschel einen kleinen Schritt voraus. Das Licht machte aus der Dämmerung keinen hellen Tag. Aber es zeigte die nächste Planke. Und dann die nächste.

In der Mitte blieb Mila stehen.
Mila„Wartet.“
Sie warteten.
Unter ihnen plätscherte der Bach. Puschel spürte, wie sein Arm vom Tragen müde wurde. Er stützte ihn mit der freien Pfote. Die Laterne blieb an derselben Stelle, und ihr Licht blieb warm.
Mila„Das Wasser klingt, als würde es ganz viel erzählen“, sagte Mila schließlich.
Puschel nickte. Puschel„Ich glaube, es spricht ziemlich schnell.“
Mila kicherte.
Dann gingen sie weiter.
Am anderen Ende wartete nun Milas Vater, ein erwachsenes Wuselhörnchen mit ebenso kastanienbraunem Fell. Er war von der Werkstatt herübergekommen und streckte ihr lächelnd die Pfoten entgegen.
Mila lief die letzten Schritte zu ihm. Bevor sie mit ihm nach Hause ging, drehte sie sich noch einmal um.

Mila„Die Laterne ist gut“, sagte sie. Mila„Aber ihr seid auch gut.“
Das Gold im Glas verblasste.
Diesmal ließ Puschel die Laterne einfach dunkel sein.
Hier ist ein guter Platz für eine Pause. Das nächste Kapitel wartet auf euch.
Jetzt Kapitel 3 lesen →Kapitel 3 von 3
Ein Licht auf dem Heimweg
Eine Bitte von Puschel
Vom Brückenende führte der Waldweg zum Wuseldorf. Puschel und Flauschi verabschiedeten sich von Mila und ihrem Papa. Die beiden stellten erst noch Milas Korb zurecht: Ein Garnfaden hatte sich um den Henkel gewickelt.
Flauschi„Wir sehen uns bestimmt bald wieder“, sagte Flauschi. Dann gingen sie schon ein Stück voraus.
Bei der nächsten Weggabelung blieb Puschel stehen.
Der linke Weg führte an einer hohen Fichte vorbei. Der rechte an einer hohen Fichte vorbei. Jedenfalls sah es für ihn gerade so aus.
Der Abend war länger geworden, als er gedacht hatte. Nun war er müde.
Puschel„Ich glaube“, sagte er, Puschel„ich brauche auch jemanden, der mir den Weg zeigt.“
Flauschi streckte die Pfote aus.
Flauschi„Dann gib mir die Laterne“, sagte Flauschi.
Puschel hielt den Bügel noch einen Augenblick fest.
Puschel„Aber du bist doch schon mit mir gegangen. Die ganze Zeit“, sagte Puschel.
Flauschi ließ ihre Pfote ausgestreckt. Flauschi„Und jetzt trage ich das Licht.“
Puschel ließ los.
Die Laterne wurde warm und golden. Flauschi hielt sie so, dass beide den Weg sehen konnten.
Puschel nahm die Eichel aus der kleinen Tasche an Flauschis Korb.
Puschel„Vielleicht lege ich die doch nicht aufs Fensterbrett“, sagte Puschel.
Flauschi„Wohin denn?“, fragte Flauschi.
Puschel hielt die Eichel ein wenig höher. Puschel„Morgen neben deinen Frühstücksteller.“
Flauschi lächelte. Flauschi„Dann weiß jeder: Hier frühstückt jemand mit Geschmack.“
Puschel kicherte. Puschel„Genau.“

Ein Platz für das Licht
Zu Hause schnitten sie das Brot in zwei Stücke. Vor dem Fenster lag der Weg, der vom Wald bis zu ihrer Tür führte.
Puschel stellte die Laterne auf den Tisch. Sie blieb dunkel.
Flauschi stellte zwei Teller hin, und Puschel rückte ihr einen Stuhl zurecht.
Puschel„Wo soll sie wohnen?“, fragte er.
Flauschi sah aus dem Fenster. Ihr Blick blieb auf dem Weg vor der Tür liegen.
Nach dem Abendessen gingen sie noch einmal vor die Tür. Puschel befestigte am geschützten Vorbau einen Haken. Flauschi hielt die Laterne, bis er fertig war. Dann hängten sie sie über das letzte Stück des Waldwegs.
Der Bügel saß schief. Das kleine Schild auch.
Puschel trat zurück und betrachtete beides.
Puschel„Morgen“, sagte er. Puschel„Heute bin ich fertig.“
Er stellte zwei Stühle neben die Tür. Flauschi setzte sich auf den einen. Puschel legte auf den anderen die Eichel und setzte sich beinahe darauf.
Puschel blieb mit halb angewinkelten Knien stehen. Puschel„Oh. Der Platz ist schon besetzt.“
Flauschi kicherte. Puschel nahm die Eichel wieder in die Pfote.
Eine Weile saßen sie still. Über ihnen bewegten sich die Zweige im Abendwind. Die Laterne hing dunkel am Haken.
Vom Weg her hörten sie Schritte.
Mila kam mit ihrem Vater vorbei. Mila trug ihren kleinen Korb. Darin lagen die beiden Garnknäuel wieder dicht beieinander; ihr Vater ging an ihrer Seite.
Mila„Oh, ihr wohnt ja auf unserem Nachhauseweg!“, rief Mila erfreut.
Flauschi„Ja“, sagte Flauschi. Flauschi„Unser Haus steht gleich hier am Waldweg.“
Puschel stand auf und winkte den beiden. Puschel„Und heute haben wir sogar Platz für eine kleine Laterne gefunden.“
Mila schaute zur Laterne.
Mila„Warum leuchtet sie nicht?“, fragte Mila.
Puschel hob die Schultern. Puschel„Vielleicht hat sie gerade frei.“
Er wollte das kleine Holzschild zeigen. Dabei rutschte ihm die Eichel aus der Pfote, rollte unter einen Stuhl und verschwand im Schatten.
Puschel beugte sich nach der Eichel. Puschel„Oh, nein. Das ist die mit dem Geschmack!“
Mila stellte sich neben ihn.
Mila„Ich helfe dir suchen“, sagte Mila.
Über ihren Köpfen glomm die Laterne auf. Ein goldener Fleck wanderte unter den Stuhl, genau bis zu einem kleinen runden Hütchen.
Mila ging in die Hocke und holte die Eichel hervor.
Mila hielt sie hoch. Mila„Die hier?“
Puschel nickte. Er nahm sie entgegen, hielt sie einen Augenblick fest und legte sie dann behutsam auf eines der beiden Garnknäuel in Milas Korb.
Puschel„Für dein Fensterbrett“, sagte Puschel.

Mila hielt den Korb mit beiden Pfoten, als säße darin ein sehr kleiner Gast auf einem weichen Kissen. Ihr Vater lächelte den Wuselhörnchen zu. Gemeinsam gingen sie weiter.
Puschel setzte sich wieder neben Flauschi. Die Laterne wurde dunkel, als Mila den hellen Weg erreicht hatte.
Flauschi rückte ihren Stuhl ein Stück näher.
Flauschi„Du hast jetzt eine Eichel weniger“, sagte sie.
Puschel schaute zu der Stelle, an der Mila und ihr Vater zwischen den Bäumen verschwunden waren.
Puschel„Ja“, sagte er. Puschel„Aber ich weiß, wo Mila sie auf ihr Fensterbrett legt.“
Flauschi legte ihre Pfote in seine. Über ihnen schaukelte die kleine Laterne sanft im Abendwind. Sie musste gerade nicht leuchten: Beide waren zu Hause, und keiner saß allein im Dunkeln.
Ende
Welchen Moment würdet ihr Puschel und Flauschi gern noch einmal erzählen?
Eine Geschichte von Wuselhörnchen · Idee und redaktionelle Begleitung: Martin · mit KI-Unterstützung gestaltet.