Puschels kleine Abenteuer · Der Anfang

Puschel zählt lieber Puschel

Puschel liegt wach im Bett. Neben ihm schlafen Flauschi und der kleine braune Stoffteddy.

Im Schlafzimmer war es still. Flauschi schlief mit der Nase tief im Kissen, und zwischen ihnen kuschelte Teddy unter der Decke. Nur Puschels Augen wollten einfach nicht zufallen.

Er drehte sein Kissen um. Er zog die Decke ein bisschen höher. Dann legte er sie wieder tiefer. Noch immer war er hellwach.

Schäfchen zählen, fiel ihm ein. Man stellte sich doch Schäfchen vor, die über einen Zaun sprangen. Aber warum eigentlich Schäfchen? Ich kann doch selber springen.

Puschel blieb ganz gemütlich im Bett liegen und machte nur in Gedanken einen Ausflug: auf eine Blumenwiese im Abendlicht. Quer über den Weg stand ein Holzzaun. Und weil Flauschi dabei sein sollte, stellte er sie sich gleich daneben vor. Die echte Flauschi schlief friedlich weiter.

In Puschels Vorstellung springt er fröhlich über den Holzzaun. Flauschi schaut zu.

Eins! Mit einem kleinen Anlauf hüpfte Puschel los, zog beide Hinterpfoten an und sauste über den Holm. Flauschi lächelte ihm zu. Na bitte: ein Puschel statt eines Schäfchens.

Puschel rutscht bäuchlings über den oberen Zaunholm. Flauschi hält sich lachend eine Pfote vor den Mund.

Zwei! Diesmal kam erst der Kopf hinüber. Dann die Vorderpfoten. Nur der Bauch blieb gemütlich auf dem Holm liegen. Puschel strampelte hinten und zog vorn. Flauschi hielt sich kichernd eine Pfote vor den Mund. Das zählt auch, dachte Puschel. Es dauert nur ein bisschen länger.

Fortsetzung folgt …