Puschels kleine Abenteuer
Die freche Schneeflocke

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Mit Erzählerin, Puschel und Flauschi
Puschel und Flauschi standen draußen im leise fallenden Schnee. Puschel streckte die Pfoten aus. Da landete eine Schneeflocke genau auf seiner Nase.
Puschel„Hallo, du!“

Er schielte vorsichtig zur Nasenspitze. Doch dort saß nur noch ein winziger Wassertropfen.
Puschel„Flauschi? Sie ist weg.“
Schon schwebte die nächste Flocke heran und setzte sich auf denselben Platz.
Puschel„Ah! Da bist du wieder!“
Einen Augenblick später war auch sie verschwunden. Puschel blinzelte.
Puschel„Die macht das mit Absicht.“
Flauschi musste schmunzeln. Eine dritte Schneeflocke landete auf Puschels Nase. Diesmal blieb er ganz still. Er hielt sogar die Pfoten an.
Puschel„Jetzt habe ich dich.“
Ein kleiner Tropfen kitzelte seine Nasenspitze.
Puschel„Schon wieder weg! Ich habe mich überhaupt nicht bewegt!“

Flauschi„Deine Nase ist warm. Die Schneeflocken sind aus winzigen Eiskristallen. Wenn sie auf deiner Nase warm werden, schmelzen sie zu Wasser.“
Puschel betrachtete den Tropfen.
Puschel„Dann ist sie gar nicht weggelaufen?“
Flauschi„Nein. Sie ist noch da – jetzt als Wassertropfen.“
Puschel dachte nach. Dann schaute er auf die weißen Flocken, die auf seinem kalten Schal liegen blieben.
Puschel„Auf meinem Schal halten sie es länger aus.“
Flauschi„Genau. Der ist außen kälter als deine Nase.“
Puschel nickte ernst.
Puschel„Dann begrüße ich die nächsten lieber auf dem Schal.“

In diesem Moment landete eine Schneeflocke auf Flauschis Nase. Puschels Augen wurden groß.
Puschel„Flauschi! Nicht bewegen! Du hast Besuch!“
Flauschi schielte zur Nasenspitze. Die Flocke schmolz.
Flauschi„Jetzt habe ich einen Wassertropfen.“
Puschel kicherte.
Puschel„Deine Nase kann das also auch.“
Er streckte seine Pfote aus und fing eine neue Flocke auf dem kalten Schal auf.
Puschel„Hallo, du. Hier kannst du erst mal sitzen bleiben.“