Halloween · 22 Tage noch ·
Das Spinnennetz bleibt auf Papier

Puschel„Zweiundzwanzig Tage“, sagte Puschel und schaute durch das Küchenfenster in den Garten. Puschel„Weißt du, was unserem Fest noch fehlt? Ein riesiges Spinnennetz! Vom Baum bis zum Zaun. Und dann noch eins quer über den Weg.“
Flauschi legte die Festkarte auf den Tisch. Flauschi„Gestern haben wir doch extra einen freien Weg gesucht.“ Puschel„Stimmt“, sagte Puschel. Er betrachtete seine Pfoten. Puschel„Mein Netz wäre genau da, wo wir laufen wollen.“ Noch hatte er keinen einzigen Faden geholt. Zum Glück, fand er jetzt. Puschel„Dann vielleicht weiter hinten zwischen den Büschen?“
Flauschi„Auch dort lassen wir die Fäden lieber weg“, sagte Flauschi. Flauschi„Tiere könnten darin hängen bleiben. Wir können ein Netz malen. Das bleibt drinnen auf Papier und steht niemandem im Weg.“ Sie holte ein großes Blatt und zwei Stifte. Puschel schob die Festkarte vorsichtig zur Seite. Puschel„Ein Netz, durch das man einfach hindurchgehen kann?“ Flauschi„An unserem Tisch vorbei kannst du gehen“, sagte Flauschi und grinste.
Sie zeichnete mehrere Linien, die sich in der Mitte trafen. Puschel verband sie mit kleinen Bögen. Erst ging das sehr gut. Dann nahm einer seiner Bögen eine Abkürzung und lief mitten durch den nächsten. Puschel„Oh“, sagte er. Puschel„Da habe ich eine Kreuzung gebaut.“ Flauschi betrachtete die krumme Stelle. Flauschi„Vielleicht braucht deine gemalte Spinne einen Wegweiser.“ Puschel kicherte. Puschel„Bitte hier entlang, acht Pfoten gleichzeitig!“
Er wollte die Linie wegradieren. Doch Flauschi fragte: Flauschi„Möchtest du sie wirklich ändern? Ich finde unser Netz schon schön.“ Puschel dachte kurz nach. Puschel„Sie darf bleiben. Dann erkenne ich morgen noch, welchen Teil ich gemalt habe.“ Gemeinsam zeichneten sie die übrigen Bögen. Manche waren rund, manche ein bisschen eckig. In der Mitte blieb ein kleiner heller Fleck.
Flauschi„Da ist Platz für unseren Festgast“, sagte Flauschi. Sie malte eine kleine Spinne an den Rand des Netzes. Puschel zählte ihre Beine mit dem Stift in der Luft. Puschel„Acht. Die braucht beim Schuheanziehen ziemlich lange.“ Flauschi„Dann laden wir sie früh genug ein“, sagte Flauschi. Puschel„Aber nur die gemalte“, ergänzte Puschel. Puschel„Die echten dürfen draußen ihre eigenen Sachen machen.“
Beide bestaunten das große Netz. Puschel setzte probeweise eine Pfote neben das Blatt, dann die andere. Nirgends musste er über einen Faden steigen. Puschel„Das gefällt mir“, sagte er. Puschel„Großes Netz, freier Weg.“ Flauschi nickte. Flauschi„Und wenn jemand keine Spinnenbilder mag, zeigen wir ihm etwas anderes.“
Sie legten die Zeichnung drinnen zu ihren Festpapieren. Draußen blieben Baum, Büsche und Gartenweg genauso frei wie vorher. Puschel schaute noch einmal auf seine krumme Kreuzung. Puschel„Unsere Spinne findet nach Hause“, sagte er. Puschel„Sie wohnt ja schon auf dem richtigen Blatt.“
Eure kleine Familienidee
Malt ein Spinnennetz auf Papier: Beginnt mit Linien, die sich in der Mitte treffen, und verbindet sie mit Bögen. Eine kleine gemalte Spinne ist freiwillig. Bewahrt die Zeichnung drinnen auf.
Für Erwachsene: Lumi erinnert: Legen Sie Papier und altersgerechte Stifte an einem freien Tisch bereit. Keine Fäden oder Kunstnetze über Wege, zwischen Pflanzen oder im Wald spannen; Tiere können sich darin verfangen. Niemand muss ein Spinnenbild malen oder anschauen.
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