Vorne vier lange Finger
An jeder Vorderpfote sitzen vier gut entwickelte Finger und ein sehr kleiner Daumenrest. Bei einem typischen Abdruck erkennt man die vier langen Finger. Mit den Vorderpfoten hält das Eichhörnchen zum Beispiel eine Nuss.
Puschel und Flauschi sind ausgedachte Begleiter. Die Sachtexte und Naturzeichnungen handeln von echten Tieren.
Genau hinschauen · Sciurus vulgaris
Ein buschiger Schwanz fällt sofort auf. Doch auch Bauch, Ohren und Beine verraten viel. Lerne das Eurasische Eichhörnchen kennen – die heimische Art, um die es hier geht.
Die Zahlen führen dich zu den Erklärungen unter dem Bild. Die Zeichnung zeigt ein erwachsenes Tier mit deutlich sichtbaren Ohrpinseln.

Die Haarbüschel sitzen an den Ohrspitzen. Im Winter sind sie meist besonders auffällig. Im Sommer können sie kurz sein oder fehlen. Ohne lange Ohrpinsel ist ein Tier deshalb nicht automatisch eine andere Art.
Er hilft beim Balancieren und Steuern während des Springens. Im Kobel kann das Tier ihn um sich legen. Er ist kein Flügel: Das Eichhörnchen springt, es fliegt nicht.
Die Unterseite ist normalerweise weißlich bis cremefarben. Der Rücken kann dagegen sehr unterschiedlich gefärbt sein. Schaue deshalb auf mehrere Merkmale zusammen.
Die Hinterbeine sind länger und kräftiger als die Vorderbeine. Sie geben Schub beim Abspringen. Die kleineren Vorderpfoten greifen und halten Nahrung fest.
Belege: Deutsche Wildtier Stiftung – Körpermerkmale und Waldwissen/WSL – Körperbau und Fellwechsel.
Kopf und Rumpf zusammen – von der Nasenspitze bis zum Schwanzansatz.
Der Schwanz zählt hier noch nicht mit.So lang ist der Schwanz ungefähr. Er kommt zur Körperlänge hinzu.
Es gibt Unterschiede zwischen einzelnen Tieren.Diese Gewichtsspanne nennt die Deutsche Wildtier Stiftung.
Ein Jungtier kann deutlich leichter sein.Die Zahlen sind Richtwerte, kein Erkennungstest. Du musst keinem Tier nahekommen, um es zu messen oder zu wiegen.
Maße: LBV – Artenporträt Eichhörnchen; Gewicht: Deutsche Wildtier Stiftung.
An jeder Vorderpfote sitzen vier gut entwickelte Finger und ein sehr kleiner Daumenrest. Bei einem typischen Abdruck erkennt man die vier langen Finger. Mit den Vorderpfoten hält das Eichhörnchen zum Beispiel eine Nuss.
Die Hinterfüße sind größer. Jeder hat fünf Zehen; die Krallen helfen beim Festhalten an der Rinde. Die Zahl der Zehen allein reicht zum Bestimmen einer gefundenen Spur nicht aus.
Als Nagetier besitzt es oben und unten je zwei vordere Schneidezähne. Sie wachsen während des Lebens nach. Beim Nagen wird Zahnmaterial abgetragen. Diese Zähne sind Werkzeuge zum Öffnen harter Nahrung.
Belege: Pro Natura Bern – Eichhörnchenheft (PDF) und Eichhörnchen-Hilfe Berlin/Brandenburg – Körperbau.
So sehen vereinfachte Pfotenabdrücke aus →Das Fell unserer heimischen Eichhörnchen kann von rötlich bis braunschwarz reichen. Eine dunkle Fellfarbe bedeutet nicht, dass du eine andere Art vor dir hast. Auch der jahreszeitliche Fellwechsel verändert das Aussehen.
Nein. Weltweit gibt es verschiedene Arten. Das Eurasische Eichhörnchen heißt wissenschaftlich Sciurus vulgaris. Das Grauhörnchen, Sciurus carolinensis, ist eine andere Art und stammt ursprünglich aus Nordamerika. „Schwarz“ ist dagegen kein eigener Artname für ein dunkles Eurasisches Eichhörnchen.
Ein einzelnes Merkmal wie Fellfarbe oder fehlende Ohrpinsel genügt nicht für eine sichere Artbestimmung. Diese Seite ist ein Einstieg in die heimische Art, kein Bestimmungsschlüssel für alle Hörnchen weltweit.
Ob Männchen oder Weibchen: An Fellfarbe und Körpergröße lässt sich das bei einer Beobachtung nicht zuverlässig unterscheiden.
Belege: Stadtwildtiere Berlin – Merkmale und ähnliche Arten und Waldwissen/WSL – Fellfarben und Geschlechter.
Nein. Auch Eurasische Eichhörnchen können sehr dunkel sein. Die Fellfarbe allein entscheidet nicht über die Art.
Nein. Die Ohrpinsel können im Sommer fehlen oder viel kürzer sein. Notiere, was du siehst, und beachte auch die anderen Merkmale.
Fakten und Zeichnungsmerkmale wurden redaktionell mit den verlinkten Naturquellen abgeglichen, Stand 23. Oktober 2026. Die Naturzeichnung ist eine gemalte KI-Illustration und zeigt kein fotografiertes Einzeltier. Sie vereinfacht die Natur. Die Quellen bieten ergänzende Erklärungen und Originalaufnahmen; ihre Verlinkung bedeutet keine Zusammenarbeit.